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Die Zuger Südafrika-Connection

Jungpolitiker Andreas Lustenberger will die Zuger Regierung dazu bringen, die Zusammenarbeit zwischen Schweizer Rohstoffunternehmen und dem früheren Apartheidregime Südafrikas aufzuarbeiten.

Aufforderung zur Geschichtsbewältigung: Andreas Lustenberger, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz.
Aufforderung zur Geschichtsbewältigung: Andreas Lustenberger, Co-Präsident der Jungen Grünen Schweiz.
Lukas Lehmann, Keystone
Belastendes Material: Alt-Nationalrat und Historiker Jo Lang (hier während einer Demonstration gegen Rohstoffkonzerne in Zug) hat die Rolle der Schweiz zur Zeit des Apartheidregimes untersucht.
Belastendes Material: Alt-Nationalrat und Historiker Jo Lang (hier während einer Demonstration gegen Rohstoffkonzerne in Zug) hat die Rolle der Schweiz zur Zeit des Apartheidregimes untersucht.
Urs Flüeler, Keystone
Undurchsichtige Geschäfte: Auch heute steht der Konzern Glencore Xstrata (hier der Eingang des Hauptsitzes in Zug) wegen seiner Praktiken in der Kritik.
Undurchsichtige Geschäfte: Auch heute steht der Konzern Glencore Xstrata (hier der Eingang des Hauptsitzes in Zug) wegen seiner Praktiken in der Kritik.
Martin Ruetschi, Keystone
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Mitte der Achtzigerjahre ging Alt-Nationalrat und Historiker Jo Lang mit 2000 anderen Gleichgesinnten auf die Strasse, um gegen die Geschäfte der Zuger Rohstoffmultis mit dem damaligen Apartheidregime in Südafrika zu demonstrieren. «Dieser Teil der Südafrika-Geschichte ist bis heute nie vollständig aufgearbeitet worden», sagt Lang. Er sei auch nicht Teil jenes Forschungsprogramms NFP42+ gewesen, das die Geschäftsbeziehungen der Schweiz mit dem Apartheidregime untersucht habe. Der Tod des früheren Staatspräsidenten Nelson Mandela, selbst prominentes Opfer des Regimes, hat nun aber auch in Zug die Geister geweckt.

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