Zum Hauptinhalt springen

Die Verteidigung der Agglomeration

Die Agglo sei hässlich und bünzlig, besagt das Klischee. Matthias Daum und Paul Schneeberger, Autoren des überraschenden Buchs «Daheim», entdecken auf ihrer Reise durch die Vororte eine dynamische Welt mit höchst flexiblen Bewohnern.

Teerflächen, S-Bahn-Züge, Tankstellen, Wohnblocks, ein wenig Grün: Kann der wilde Mix der Agglo (hier in Ittigen) seelenlos sein, wenn dort 45 Prozent der Bevölkerung wohnen?
Teerflächen, S-Bahn-Züge, Tankstellen, Wohnblocks, ein wenig Grün: Kann der wilde Mix der Agglo (hier in Ittigen) seelenlos sein, wenn dort 45 Prozent der Bevölkerung wohnen?
Beat Mathys

Von Genf bis Romanshorn, wird beklagt, erstrecke sich ein eintöniger Siedlungsbrei. Haben Sie das auf Ihrer Agglomerationstour so erlebt, Herr Daum?Matthias Daum:Es gibt regionale Unterschiede, aber sie verblassen. In der Romandie hat die Verhäuselung erst später eingesetzt. Deshalb haben neue Einfamilienhausquartiere zwischen Freiburg und Lausanne diese Playmobil-Ästhetik. Viele «Hüsli»-Viertel in der Deutschschweiz haben schon Patina angesetzt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.