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Die Ueli-Maurer-Party in Hinwil fällt aus

Bundespräsidenten werden traditionellerweise in ihrer Heimat gefeiert. Doch Ueli Maurer will nicht.

Hannes Nussbaumer
Das soll nicht wieder vorkommen: Ueli Maurer wird im Dezember 2012 nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten in Zürich empfangen.
Das soll nicht wieder vorkommen: Ueli Maurer wird im Dezember 2012 nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten in Zürich empfangen.
Nicola Pitaro
Ihm gegenüber sass Noch-Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf (BDP) und Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP).
Ihm gegenüber sass Noch-Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf (BDP) und Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP).
Jvo Cukas
Das Menu: Geschwellti mit Chäs.
Das Menu: Geschwellti mit Chäs.
Jvo Cukas
Maurers Parteikollegen haben an einem separaten Tisch Spass am Abend.
Maurers Parteikollegen haben an einem separaten Tisch Spass am Abend.
Jvo Cukas
Ob er's zum Unirektor schafft? Zumindest scheint die Stimmung Christoph Mörgelis heute ungetrübt.
Ob er's zum Unirektor schafft? Zumindest scheint die Stimmung Christoph Mörgelis heute ungetrübt.
Jvo Cukas
«Help Tibet, help Tibet», rief der Tibeter: Der Weibel trennte den Mann von Ueli Maurer.
«Help Tibet, help Tibet», rief der Tibeter: Der Weibel trennte den Mann von Ueli Maurer.
Jvo Cukas
Blumen für den mächtigsten Einwohner: Ueli Maurer wird in Hinwil begrüsst.
Blumen für den mächtigsten Einwohner: Ueli Maurer wird in Hinwil begrüsst.
Jvo Cukas
Seltener Auftritt: Ueli Maurer mit Frau Anne-Claude an seiner Seite.
Seltener Auftritt: Ueli Maurer mit Frau Anne-Claude an seiner Seite.
Seltener Auftritt: Ueli Maurer mit seiner Frau Anne-Claude.
Seltener Auftritt: Ueli Maurer mit seiner Frau Anne-Claude.
Jvo Cukas
Ohren zu und durch: Der zweite Salut aus antiken Gewehren für Ueli Maurer an diesem Tag bei der Ankunft in Hinwil.
Ohren zu und durch: Der zweite Salut aus antiken Gewehren für Ueli Maurer an diesem Tag bei der Ankunft in Hinwil.
Pascal Unternährer
Verständigung über die Parteigrenzen am Apéro in Zürich: Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) mit SVP-Ständerat This Jenny.
Verständigung über die Parteigrenzen am Apéro in Zürich: Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) mit SVP-Ständerat This Jenny.
Pascal Unternährer
Die linke Ecke an der Feier des SVP-Bundespräsidenten: Regierungsrat Mario Fehr, Rolf Naef, Präsident des Obergerichts, Catherine Heuberger und Raphael Golta, Fraktionspräsident im Kantonsrat (alle SP).
Die linke Ecke an der Feier des SVP-Bundespräsidenten: Regierungsrat Mario Fehr, Rolf Naef, Präsident des Obergerichts, Catherine Heuberger und Raphael Golta, Fraktionspräsident im Kantonsrat (alle SP).
Pascal Unternährer
Angeregte SP-Promis: Alt-Regierungsrat Markus Notter redet auf Corine Mauch ein, Jacqueline Badran schaut zu.
Angeregte SP-Promis: Alt-Regierungsrat Markus Notter redet auf Corine Mauch ein, Jacqueline Badran schaut zu.
Pascal Unternährer
Exekutivpräsidenten unter sich: der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) mit Benno Schnüriger, Präsident des katholischen Synodalrats.
Exekutivpräsidenten unter sich: der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) mit Benno Schnüriger, Präsident des katholischen Synodalrats.
Pascal Unternährer
Angeregte SP-Promis: Alt-Regierungsrat Markus Notter redet auf Corine Mauch ein, Jacqueline Badran schaut zu.
Angeregte SP-Promis: Alt-Regierungsrat Markus Notter redet auf Corine Mauch ein, Jacqueline Badran schaut zu.
Pascal Unternährer
Hier ist grünliberal in: Thomas Maier, Martin Bäumle und Benno Scherrer (v.l.).
Hier ist grünliberal in: Thomas Maier, Martin Bäumle und Benno Scherrer (v.l.).
Pascal Unternährer
Darf an der Ehrung des höchsten Zürchers der Schweiz nicht fehlen: Corine Mauch, die höchste Stadtzürcherin .
Darf an der Ehrung des höchsten Zürchers der Schweiz nicht fehlen: Corine Mauch, die höchste Stadtzürcherin .
Jvo Cukas
Feierliche Zeremonie beim Landesmuseum: Der designierte Bundespräsident mit Weibel und Landjäger an seiner Seite.
Feierliche Zeremonie beim Landesmuseum: Der designierte Bundespräsident mit Weibel und Landjäger an seiner Seite.
Jvo Cukas
Reist später weiter nach Hinwil, seiner Heimatgemeinde: Ueli Maurer in Zürich.
Reist später weiter nach Hinwil, seiner Heimatgemeinde: Ueli Maurer in Zürich.
Jvo Cukas
Wenn auch politisch auf einer ganz anderen Bühne als der Gast, so überaus gut gelaunt: Ruth Genner, grüne Tiefbauvorsteherin der Stadt Zürich, links davon Parteikollege und Regierungsrat Martin Graf.
Wenn auch politisch auf einer ganz anderen Bühne als der Gast, so überaus gut gelaunt: Ruth Genner, grüne Tiefbauvorsteherin der Stadt Zürich, links davon Parteikollege und Regierungsrat Martin Graf.
Jvo Cukas
Tamtam für den künftigen Bundespräsidenten: Militärkapelle für Maurer am HB Zürich.
Tamtam für den künftigen Bundespräsidenten: Militärkapelle für Maurer am HB Zürich.
Jvo Cukas
Im Triumph-Zug nach Zürich. Der designierte Bundespräsident gibt den Medien Auskunft.
Im Triumph-Zug nach Zürich. Der designierte Bundespräsident gibt den Medien Auskunft.
Jvo Cukas
Sonderbehandlung im Sonderzug: Politprominenz am dinieren, u.a. SVP-Präsident Toni Brunner (dritter von rechts).
Sonderbehandlung im Sonderzug: Politprominenz am dinieren, u.a. SVP-Präsident Toni Brunner (dritter von rechts).
Jvo Cukas
Neben dem Star des Tages (von links): Ständerätin Verena Diener (GLP), Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP) und Ueli Maurer.
Neben dem Star des Tages (von links): Ständerätin Verena Diener (GLP), Ständeratspräsident Filippo Lombardi (CVP) und Ueli Maurer.
Jvo Cukas
Begrüssung mit einem Lächeln: Der designierte Bundespräsident und seine Amtsvorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP).
Begrüssung mit einem Lächeln: Der designierte Bundespräsident und seine Amtsvorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP).
Jvo Cukas
Nach ihrem Austritt aus der SVP kein Liebling der Partei: Die amtierende Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf begleitet Ueli Maurer nach Zürich.
Nach ihrem Austritt aus der SVP kein Liebling der Partei: Die amtierende Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf begleitet Ueli Maurer nach Zürich.
Jvo Cukas
Für einmal eine Zürcher Fahne in Bern: Sonderzug am Bahnhof für Maurer.
Für einmal eine Zürcher Fahne in Bern: Sonderzug am Bahnhof für Maurer.
Jvo Cukas
Pflichtgäste an der Feier für Maurer: Nationalrat und Alt-Bundesrat Christoph Blocher und Parlaments- und Parteikollege Adrian Amstutz aus Bern.
Pflichtgäste an der Feier für Maurer: Nationalrat und Alt-Bundesrat Christoph Blocher und Parlaments- und Parteikollege Adrian Amstutz aus Bern.
Jvo Cukas
Stellen die medizinische Versorgung sicher: Chefarzt Peter Gerstl (rechts) und Martin Kuhn vom Rettungsdienst Zürcher Oberland.
Stellen die medizinische Versorgung sicher: Chefarzt Peter Gerstl (rechts) und Martin Kuhn vom Rettungsdienst Zürcher Oberland.
Nimmt als Ständerat Zürichs natürlich an der Feier teil: FDP-Ständerat Felix Gutzwiller.
Nimmt als Ständerat Zürichs natürlich an der Feier teil: FDP-Ständerat Felix Gutzwiller.
Jvo Cukas
Das schlechte Wahlergebnis zum Bundespräsidenten betrübt ihn nicht: Ueli Maurer gönnt sich einen Schluck, nachdem er 148 von 202 gültigen Stimmen aus dem Parlament erhalten hat. (5. Dezember 2012)
Das schlechte Wahlergebnis zum Bundespräsidenten betrübt ihn nicht: Ueli Maurer gönnt sich einen Schluck, nachdem er 148 von 202 gültigen Stimmen aus dem Parlament erhalten hat. (5. Dezember 2012)
Keystone
Sport in der Uniform: Ueli Maurer nimmt als Nationalrat und Parteipräsident der SVP am Frauenfelder Waffenlauf teil. (17. November 1996)
Sport in der Uniform: Ueli Maurer nimmt als Nationalrat und Parteipräsident der SVP am Frauenfelder Waffenlauf teil. (17. November 1996)
Keystone
Nationalrat Christoph Blocher (links) wird von der SVP als Bundesratskandidat aufgestellt: Ueli Maurer und Walter Frei (rechts) am 26.November 1999 in Bern.
Nationalrat Christoph Blocher (links) wird von der SVP als Bundesratskandidat aufgestellt: Ueli Maurer und Walter Frei (rechts) am 26.November 1999 in Bern.
Keystone
Christoph Blocher redet auf einen Journalisten ein.
Christoph Blocher redet auf einen Journalisten ein.
Jvo Cukas
Gewählt wurde dann Samuel Schmid – und es kam zum Eklat in der SVP: Ueli Maurer begleitet den damaligen Bundesrat Schmid am 26. November 2002 beim Gang an die Medien. Schmid erklärt, dass er eine zufriedenstellende Aussprache mit seinen Parteikollegen hatte und er nicht aus der SVP austreten wird. Christoph Blocher hatte ihn zuvor als «halber SVP-Bundesrat» bezeichnet.
Gewählt wurde dann Samuel Schmid – und es kam zum Eklat in der SVP: Ueli Maurer begleitet den damaligen Bundesrat Schmid am 26. November 2002 beim Gang an die Medien. Schmid erklärt, dass er eine zufriedenstellende Aussprache mit seinen Parteikollegen hatte und er nicht aus der SVP austreten wird. Christoph Blocher hatte ihn zuvor als «halber SVP-Bundesrat» bezeichnet.
Keystone
Auftritt mit seinem Vorgänger. Der damalige Bundespräsident Adolf Ogi und Maurer an einer SVP-Delegiertenversammlung in Unterentfelden. (1. Juli 2000)
Auftritt mit seinem Vorgänger. Der damalige Bundespräsident Adolf Ogi und Maurer an einer SVP-Delegiertenversammlung in Unterentfelden. (1. Juli 2000)
Keystone
Sie schaffte, was ihm verwehrt blieb: Rita Fuhrer war Mitglied der Zürcher Kantonsregierung, Ueli Maurer verlor 1991 die Wahl gegen Moritz Leuenberger. (Aufnahme vom 23. August 2003)
Sie schaffte, was ihm verwehrt blieb: Rita Fuhrer war Mitglied der Zürcher Kantonsregierung, Ueli Maurer verlor 1991 die Wahl gegen Moritz Leuenberger. (Aufnahme vom 23. August 2003)
Keystone
Gibt sich gerne bescheiden, patriotisch und naturverbunden: Maurer an einer ausserordentliche Delegiertenversammlung der SVP auf der Aelggi Alp. dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz. (13. September 2003)
Gibt sich gerne bescheiden, patriotisch und naturverbunden: Maurer an einer ausserordentliche Delegiertenversammlung der SVP auf der Aelggi Alp. dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz. (13. September 2003)
Bekenntnis zur Konkordanz: Am 13. November 2003 bekräftigen die Parteipräsidentinnen Christiane Langenberger (FDP) und Christiane Brunner (SP) (von links) sowie CVP-Präsident Philipp Stähelin und Ueli Maurer, dass sie das bewährte System im Bundeshaus nicht kippen wollen.
Bekenntnis zur Konkordanz: Am 13. November 2003 bekräftigen die Parteipräsidentinnen Christiane Langenberger (FDP) und Christiane Brunner (SP) (von links) sowie CVP-Präsident Philipp Stähelin und Ueli Maurer, dass sie das bewährte System im Bundeshaus nicht kippen wollen.
Keystone
Bittet die Partei um Aufmerksamkeit: Ueli Maurer mit Glöckchen an der ausserordentlichen Delegierten Versammlung der SVP in Sempach (Samstag, 29. November 2003).
Bittet die Partei um Aufmerksamkeit: Ueli Maurer mit Glöckchen an der ausserordentlichen Delegierten Versammlung der SVP in Sempach (Samstag, 29. November 2003).
Keystone
Zwischen dem damaligen Bundesrat Christoph Blocher und dessen Frau Silvia: Maurer als Parteipräsident an der Albisgüetlitagung der SVP  (16. Januar 2004).
Zwischen dem damaligen Bundesrat Christoph Blocher und dessen Frau Silvia: Maurer als Parteipräsident an der Albisgüetlitagung der SVP (16. Januar 2004).
Keystone
Gute Stimmung aus vergangenen Tagen: Nationalräte Maurer und Christoph Mörgeli im Nationalratssaal in Bern. (6. Oktober 2004)
Gute Stimmung aus vergangenen Tagen: Nationalräte Maurer und Christoph Mörgeli im Nationalratssaal in Bern. (6. Oktober 2004)
Keystone
Triumph für den gelernten Buchhalter aus Hinwil: Ueli Maurer schreitet nach seiner Wahl zum Bundesrat zur ersten Medienkonferenz. (10. Dezember 2008)
Triumph für den gelernten Buchhalter aus Hinwil: Ueli Maurer schreitet nach seiner Wahl zum Bundesrat zur ersten Medienkonferenz. (10. Dezember 2008)
Keystone
Mit seinen neuen Kolleginnen und Kollege im Bundesratszimmer (von links im Uhrzeigersinn): Maurer Micheline Calmy-Rey, Moritz Leuenberger, Doris Leuthard, Pascal Couchepin, Eveline Widmer-Schlumpf, Vizekanzler Thomas Helbling, Bundeskanzlerin Corina Casanova, Bundespraesident Hans-Rudolf Merz und Vizekanzler Oswald Sigg. (14. Januar 2009)
Mit seinen neuen Kolleginnen und Kollege im Bundesratszimmer (von links im Uhrzeigersinn): Maurer Micheline Calmy-Rey, Moritz Leuenberger, Doris Leuthard, Pascal Couchepin, Eveline Widmer-Schlumpf, Vizekanzler Thomas Helbling, Bundeskanzlerin Corina Casanova, Bundespraesident Hans-Rudolf Merz und Vizekanzler Oswald Sigg. (14. Januar 2009)
Keystone
Als Chef Verteidigungsminister besucht Maurer am 20. Mai 2010 die Rettungstruppen-Rekrutenschule in Wangen a. Aare.
Als Chef Verteidigungsminister besucht Maurer am 20. Mai 2010 die Rettungstruppen-Rekrutenschule in Wangen a. Aare.
Keystone
Mit Migros-CEO Herbert Bolliger und Hühnern: Maurer bei einem Brunch auf einem Bauernhof in Uetikon am See. (1. August 2012)
Mit Migros-CEO Herbert Bolliger und Hühnern: Maurer bei einem Brunch auf einem Bauernhof in Uetikon am See. (1. August 2012)
Keystone
Wollte die Olympischen Winterspiele in die Schweiz holen: Maurer an einer Medienkonferenz für die Olympiakandidatur «Graubünden 2022». (24. Mai 2012)
Wollte die Olympischen Winterspiele in die Schweiz holen: Maurer an einer Medienkonferenz für die Olympiakandidatur «Graubünden 2022». (24. Mai 2012)
Keystone
Armbrust für den Primus inter pares: Maurer mit dem Geschenk seiner Partei anlässlich der Wahl zum Bundespräsidenten.
Armbrust für den Primus inter pares: Maurer mit dem Geschenk seiner Partei anlässlich der Wahl zum Bundespräsidenten.
Keystone
Der Zürcher Regierungsrat gratulierte: SP-Vertreter Mario Fehr, links, und Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) riefen nach der Wahl Maurers zum Zürcher Gruppenbild. (5. Dezember 2012)
Der Zürcher Regierungsrat gratulierte: SP-Vertreter Mario Fehr, links, und Regierungspräsident Markus Kägi (SVP) riefen nach der Wahl Maurers zum Zürcher Gruppenbild. (5. Dezember 2012)
Keystone
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Am 5. Dezember werden nicht nur zwei neue Bundesräte gewählt. Es wird auch der Bundespräsident für das Jahr 2019 gekürt. Zumindest bei dieser Wahl ist bereits heute klar, wie sie ausgehen wird: Der Zürcher SVP-Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer erhält das Amt.

Traditionell werden die neu gewählten Bundespräsidenten im Anschluss an die Kür von ihren Heimatkantonen und -gemeinden empfangen und gefeiert. Doch Bundespräsident in spe Maurer stellt sich nun quer. Der Sprecher der Zürcher Kantonsregierung, Andreas Melchior, bestätigt einen Bericht in der heutigen «Blick»-Ausgabe, wonach Zürich keine Maurer-Festivität erleben wird.

Immerhin ein Apéro

«Bundesrat Maurer hat dem Regierungsrat geschrieben, dass er auf eine Feier verzichten möchte», sagt Sprecher Melchior. Zur Begründung schreibe Maurer, dass es ja schon einmal eine solche Feier gegeben habe – anlässlich seiner Wahl zum Bundespräsidenten für 2013. Eine zweite Feier sei vor allem aufgrund der damit für den Kanton verbundenen Kosten nicht opportun. Maurer habe aber auch geschrieben, dass er sich freue, wenn am Wahltag eine Delegation aus Zürich nach Bern komme und ihn im Rahmen eines Apéros beehre.

Sowohl beim Kanton wie in Maurers Wohngemeinde Hinwil wird der Festverzicht nüchtern kommentiert: «Selbstverständlich respektieren wir den Wunsch von Bundesrat Maurer», betonen sowohl Andreas Melchior wie der Hinwiler Gemeindeschreiber Roger Winter. Die Zürcher Delegation, die am 5. Dezember nach Bern fahren wird, werde rund 15 Personen umfassen, sagt Sprecher Melchior – mit dabei werde eine Delegation des Regierungsrats, des Kantonsratspräsidiums sowie des Hinwiler Gemeinderats sein.

Noch Gegenstand von Gesprächen ist, ob der Kanton Zürich am Wahltag im Bundeshaus einen eigenen Apéro ausgibt oder ob er – Apéro-mässig – mit den beiden Kantonen fusioniert, die dann frisch gewählte Bundesräte zu feiern haben.

Vorbild Blocher

Ueli Maurer ist nicht der erste SVP-Exponent, der sich nicht feiern lassen will. Auch Christoph Blocher sträubte sich nach seiner Wahl zum Bundesrat im Jahr 2004 gegen eine Feier durch den Kanton.

Der Kanton Zürich konnte so rund 150'000 Franken einsparen. In Blochers Wohngemeinde Herrliberg gab es allerdings ein Volksfest, welches die Gemeinde finanzierte.

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