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Die SVP lässt Christoph Blocher im Stich

Seine «Rettung der Schweiz» lässt sich der Nationalrat einiges kosten: Drei Millionen Franken investiert Blocher in die SVP-Kampagne gegen die Masseneinwanderung – und muss dafür auch noch Kritik einstecken.

Will «die Schweiz retten»: SVP-Nationalrat Christoph Blocher. (Archivbild)
Will «die Schweiz retten»: SVP-Nationalrat Christoph Blocher. (Archivbild)
Keystone

Christoph Blocher findet keine Geldgeber für die Masseneinwanderungsinitiative. Die zwei Millionen Franken, mit denen die SVP ihre Abstimmungskampagne im Dezember gestartet hat, stammen praktisch ausschliesslich aus seiner eigenen Kasse, berichtet die «SonntagsZeitung» (Artikel online nicht verfügbar).

Die anderen reichen Unternehmer in der Partei wie Banker Thomas Matter, Elektronik-Unternehmer Hansruedi Wandfluh oder Autohändler Walter Frey weigerten sich, grosse Summen für den Kampf gegen die Zuwanderung zu investieren. Um die Kampagne für die letzten Wochen nochmals zu intensivieren, legt Blocher jetzt selber eine weitere Million drauf.

«Müde und viel zu brav»

Für die Kollegen gibts Kritik: «Sicher gibt es auch in der SVP kurzsichtige Menschen und Unternehmer.» Tatsächlich ist der Abstimmungskampf in der Parteispitze umstritten. Unternehmer, die von der Zuwanderung profitieren, wünschen sich Zurückhaltung und wollen am 9. Februar gar nicht gewinnen.

Andere kritisieren die Kampagne als «müde und viel zu brav». Sie wünschen sich von Blocher mehr Einsatz. Die angebliche «Rettung der Schweiz» sei ihm als mehrfachen Milliardär nur vergleichsweise bescheidene 3 Millionen Franken wert.

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