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Die Stars am WEF 2011

Ende Januar nehmen zahlreiche Grössen aus Politik und Wirtschaft am WEF in Davos teil. Jetzt sind die Namen bekannt. Der Aufmarsch in die Bündner Bergstadt ist erneut beachtlich.

Sorgt für Glanz und Glamour am WEF: Königin Rania von Jordanien.
Sorgt für Glanz und Glamour am WEF: Königin Rania von Jordanien.
Keystone
Auch Russland drückt dem WEF seinen Stempel auf: Präsident Dmitri Medwedew steht auf der Gästeliste.
Auch Russland drückt dem WEF seinen Stempel auf: Präsident Dmitri Medwedew steht auf der Gästeliste.
Keystone
Besucht die Schweiz als Vertreter der Kultur: Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho.
Besucht die Schweiz als Vertreter der Kultur: Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho.
Keystone
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Davos wird kommende Woche wieder für einige Tage zur Welthauptstadt. Die Liste der Teilnehmer am Weltwirtschaftsforum (WEF) ist so illuster und schwergewichtig wie noch nie, wie die Organisatoren aankünden.

Die Eröffnungsansprache hält der russische Präsident Dmitri Medwedew. Neben ihm haben vier weitere Regierungschefs der G8-Staaten ihr Kommen zugesagt: der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der dieses Jahr auch die G8 präsidiert, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister David Cameron und der japanische Premier Naoto Kan.

Obama bleibt in den USA

Aus den USA will unter anderen Finanzminister Timothy Geithner anreisen. Präsident Barack Obama dagegen hält kommende Woche seine Rede zur Lage der Nation. Erwartet werden auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sowie Minister aus 19 Staaten der G20.

Insgesamt wollen 35 Regierungschefs und über 80 Minister nach Davos reisen. Sie sollen in rund 250 Sessionen vom 26. bis 30. Januar mit insgesamt 2500 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutieren. Rund die Hälfte der Teilnehmer stellen die Unternehmen, die als Mitglieder das WEF finanzieren.

Gefahr eines globalen Burn-outs

Das Motto des 41. WEF-Jahrestreffens lautet «Gemeinsame Normen für eine neue Realität». Damit meint WEF-Gründer Klaus Schwab, dass sich die politische und wirtschaftliche Macht von West nach Ost und von Nord nach Süd verlagere und sich die Technolgie rasant entwickle.

Gleichzeitig bestünden im neuen Zeitalter der Post-Globalisierung Tendenzen eines globalen Burn-outs: Viele handelten nicht mehr «proaktiv, sondern reaktiv wie eine Feuerwehr», sagte Schwab vor den Medien am WEF-Sitz in Cologny bei Genf.

Die globalen Systeme der Entscheidfindung würden dem Tempo und der Komplexität der Veränderung in der multipolaren Welt nicht mehr gerecht. Das WEF sei deshalb als Weltgipfel so gefragt wie nie, die Liste der Teilnehmer bislang einzigartig in Qualität und Diversität. So hat sich die chinesische Delegation gegenüber den letzten Jahren verfünffacht und jene aus Indien vervierfacht.

De Niro und José Carreras reisen an

Neben der «neuen Realität» will Schwab den Umgang damit in der G20 und die Perspektiven der Wirtschaft diskutieren. Als Folge der jüngsten Krise soll ferner ein Netz geschaffen werden, mit dem Führungskräfte Systemrisiken erkennen und eindämmen können, bevor Krisen entstehen.

Hauptaugenmerk gelte globalen Risiken wie steigenden Preisen für Nahrungsmittel, Wasser und Energie. Kurzfristig debattiert werden soll auch die Zukunft von Tunesien nach dem Umsturz.

Zudem gibt es Diskussionen zur Schuldenkrise, über Regeln für die Finanzmärkte, Korruption, zum Erfolg der nordischen Staaten, neuen Technolgien oder auch zu Hunger und Armut.

Über «Führen unter Druck» will Chesley Sullenberger referieren, der im Januar 2009 einen Passagierjet erfolgreich im Hudson River bei New York notwasserte. Das «Showbusiness» ist mit Opernsänger José Carreras und Schauspieler Robert De Niro vertreten, der kürzlich den «Golden Globe» für sein Lebenswerk erhalten hat.

SDA/bru

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