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Schweiz wird zum Flickenteppich von Sonderregeln

Die Kantone ergreifen völlig unterschiedliche Massnahmen gegen die Corona-Epidemie – ab Montag vor allem in der Volksschule und den Krippen.

Sicher ist in allen Kantonen: Die Schulen sind zu. Was das für Schüler und Eltern genau heisst, ist aber schweizweit sehr unterschiedlich. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Sicher ist in allen Kantonen: Die Schulen sind zu. Was das für Schüler und Eltern genau heisst, ist aber schweizweit sehr unterschiedlich. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Am Freitag versuchte der Bundesrat per Notrecht eine national einheitliche Reaktion auf die Corona-Epidemie durchzusetzen. Doch nur 48 Stunden später besteht in der Schweiz ein Flickenteppich aus kantonalen und kommunalen Sonderregeln.

Zuvorderst marschiert immer noch das Tessin. Der Südkanton, der bislang von der Epidemie am schwersten getroffen ist, verfügte bereits am Samstag die Schliessung aller öffentlichen Lokale – vom Restaurant bis zum Coiffeursalon. Geöffnet sind südlich des Gotthards jetzt nur noch Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen, Post und Banken.

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