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«Die Schweiz stösst an ihre Wachstumsgrenzen»

In der Genferseeregion und im Jurabogen hat die Personenfreizügigkeit zu einer Verdrängung einheimischer Arbeitskräfte geführt. Ist das nur ein lokales Phänomen oder ein Vorbote einer künftigen Entwicklung?

Hubert Mooser
Über die Grenze bei Meyrin kommen täglich Hunderte Grenzgänger, die in Genf arbeiten. (13. August 2010)
Über die Grenze bei Meyrin kommen täglich Hunderte Grenzgänger, die in Genf arbeiten. (13. August 2010)
Keystone
Der Solothurner Ständerat Pirmin Bischof, der mit einem Vorstoss den Bericht zur Personenfreizügigkeit mit auslöste, schliesst einen Verdrängungseffekt nicht aus, sollte die Wirtschaft kriseln. «Hier muss die Schweiz möglichen Verdrängungen von hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vorbeugen.» (27. April 2010)
Der Solothurner Ständerat Pirmin Bischof, der mit einem Vorstoss den Bericht zur Personenfreizügigkeit mit auslöste, schliesst einen Verdrängungseffekt nicht aus, sollte die Wirtschaft kriseln. «Hier muss die Schweiz möglichen Verdrängungen von hiesigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vorbeugen.» (27. April 2010)
Reuters
Serge Gaillard, Chef der Direktion für Arbeit im Wirtschaftsdepartement (EVD): Die Schweiz habe in Form eines starken Wirtschaftswachstums von der Zuwanderung aus den EU/Efta-Staaten profitiert. Man habe darum die Krise im Vergleich mit anderen Staaten heil überstanden. (4. Juli 2012)
Serge Gaillard, Chef der Direktion für Arbeit im Wirtschaftsdepartement (EVD): Die Schweiz habe in Form eines starken Wirtschaftswachstums von der Zuwanderung aus den EU/Efta-Staaten profitiert. Man habe darum die Krise im Vergleich mit anderen Staaten heil überstanden. (4. Juli 2012)
Keystone
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Der Bundesrat hat sich in einem umfassenden Bericht mit den Folgen der Zuwanderung auseinandergesetzt. Gestern bemühte sich die im Dossier Personenfreizügigkeit federführende Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP, BE), die positiven Aspekte der Zuwanderung hervorzustreichen. «Die Zuwanderung spiegelt den Erfolg eines wirtschaftlichen und gesellschaftlich attraktiven Landes wider.» Und die Justizministerin verwies bei der Vorstellung des Berichtes auch auf den Bedarf an Arbeitskräften einer robusten Schweizer Wirtschaft.

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