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Die Schweiz ist ein Gartensitzplatz

Für viele Schweizer ist das Einfamilienhaus der Ort, an dem sich ihr Traum von einem freien Leben im Grünen verwirklicht. Das Haus und sein Umschwung sind ein Stück privater, selbstverwalteter Heimat. Zum Beispiel in der Schwyzerbrugg.

Vier der rund 80 Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser in der Schwyzerbrugg.
Vier der rund 80 Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser in der Schwyzerbrugg.
Raffael Waldner (13 Photo)
Hier gibt es keine Kirche, keinen Arzt, ...
Hier gibt es keine Kirche, keinen Arzt, ...
Raffael Waldner (13 Photo)
Aber einen Bus, der einmal pro Stunde fährt.
Aber einen Bus, der einmal pro Stunde fährt.
Raffael Waldner (13 Photo)
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Es ist still in Schwyzerbrugg. So, als seien die Leute gestorben, dabei sind sie nur nicht da. Es ist ein Dienstagnachmittag, und es dauert noch zwei, drei Stunden, bis die Bewohner von Schwyzerbrugg mit ihren Autos von der Hauptstrasse wieder in den Amsel-, den Finken- oder den Birkenweg einbiegen, und bis ihre Kinder quer über die Weide aus dem nahen Bennau heimkehren, wo sie die Schule besuchen. In den Gärten zerrieseln in den Sandkästen die Berge und Burgen des vorigen Tags, ausgetrocknet von der heissen Sonne. In den Pools verdunstet unbemerkt, als gehorche es der herrschenden Ordnung, das Wasser. Nur da und dort wird eine Zehe ins Elixier gehalten, von einem der Rentner, die hier leben, dösend am Nachmittag, und für die der Feierabend schon vor langer Zeit angebrochen ist.

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