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Die Schweiz als letzte Chance

Schweden tut sich schwer, den Gripen zu verkaufen. Für den Deal mit der Schweiz zahlt das Land einen hohen Preis. Schwedische Experten kritisieren die mit der Schweiz ausgehandelten Konditionen.

«Man hat den Gripen in den Medien schlechter beschrieben, als er ist»: Bundesrat Ueli Maurer verteidigt den Kampfjet-Kauf an einer Medienkonferenz in Thun. (28. August 2012)
«Man hat den Gripen in den Medien schlechter beschrieben, als er ist»: Bundesrat Ueli Maurer verteidigt den Kampfjet-Kauf an einer Medienkonferenz in Thun. (28. August 2012)
Keystone
«Nicht nur die Qualität spielt eine Rolle»: Auch Korpskommandant Markus Gygax nimmt Stellung. (28. August 2012)
«Nicht nur die Qualität spielt eine Rolle»: Auch Korpskommandant Markus Gygax nimmt Stellung. (28. August 2012)
Keystone
Auch der Gripen-Konkurrent Eurofighter macht plötzlich wieder Schlagzeilen: Deutschland soll der Schweiz Occasions-Jets zu attraktiven Konditionen angeboten haben – im Bild ein Eurofighter-Testflug in Paris. (Archivbild)
Auch der Gripen-Konkurrent Eurofighter macht plötzlich wieder Schlagzeilen: Deutschland soll der Schweiz Occasions-Jets zu attraktiven Konditionen angeboten haben – im Bild ein Eurofighter-Testflug in Paris. (Archivbild)
Keystone
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Nachdem gestern die Eckwerte für die gemeinsame Entwicklung des schwedischen Kampfjets Gripen E veröffentlicht worden sind, steht fest: Die Schweiz hat sich in den sieben Verhandlungsrunden weitgehend durchgesetzt. Auf Kritik stösst in Schweden vor allem der Fixpreis von 3,1 Milliarden Franken, den die schwedische Regierung der Schweiz für die 22 Flugzeuge zugestanden hat. Das Geschäft könnte so für Schweden «sehr teuer» werden, befürchtet der schwedische Sicherheitsexperte Johan Turnberger: «Bei einem so komplexen und auf lange Zeit angelegten Projekt kommen immer unvorhergesehene Kosten hinzu.»

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