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Die Schweiz – eine Dunkelkammer

Trotz internationalem Druck sind Vorstösse zur Offenlegung von Parteispenden in der Schweiz chancenlos. Das haben nun auch die Initianten einer Volksinitiative eingesehen: Sie begraben ihre Idee.

Chancenlos: Thomas Minder wollte mit einem Vorstoss Firmen dazu verpflichten, politische Spenden publik zu machen.
Chancenlos: Thomas Minder wollte mit einem Vorstoss Firmen dazu verpflichten, politische Spenden publik zu machen.
Peter Schneider, Keystone

Es war eine Niederlage mit Ansage. Eine von jenen Niederlagen, die Thomas Minder im Ständerat schon häufig erlebt hat. Dieses Mal redete sich der parteilose Parlamentarier für die Offenlegung von Parteispenden ins Feuer. Börsenkotierte Firmen sollten in Zukunft die Gesamtsumme ihrer Spenden veröffentlichen und alle jene Begünstigte namentlich in ihrem Geschäftsbericht erwähnen, die mit mehr als 10'000 Franken bedacht werden.

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