ABO+

«Das hätte enormen sozialen Sprengstoff»

Macht es Sinn, die Steuern für Reiche zu erhöhen, wie dies eine Initiative der Juso fordert? Dazu Ökonom Christoph Schaltegger.

Tamara Funiciello und weitere Mitglieder der Juso Schweiz bei der Einreichung der 99-Prozent-Initiative, am Dienstag, 2. April 2019, in Bern. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Tamara Funiciello und weitere Mitglieder der Juso Schweiz bei der Einreichung der 99-Prozent-Initiative, am Dienstag, 2. April 2019, in Bern. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Mit ihrer 99-Prozent-Initiative wollen die Jungsozialisten das reichste Prozent der Schweizerinnen und Schweizer steuerlich stärker belasten. Die Begründung der Juso: «Die Initiative schafft Gerechtigkeit und bindet die Privilegien der Superreichen zurück!» Das Volksbegehren wurde im April eingereicht. Der Bundesrat wird die Initiative Anfang 2020 behandeln. Jetzt zeigt eine Studie der Uni Luzern, dass die höchsten Einkommensklassen bereits heute überproportional besteuert werden. Christoph Schaltegger ist Co-Autor der Studie. Er äussert sich zur breiten Kritik an seinen Zahlen.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt