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Die Schaffung einer nachhaltigen Gesellschaft

In Zürich hat das erste Klimafestival der Schweiz begonnen. Dabei sollen nachhaltige Lösungen präsentiert werden.

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Einsatz für die Umwelt: Das Festival findet auf dem Areal des ehemaligen Hardturm-Stadions statt. (Video: Tamedia)

Das erste Klimafestival der Schweiz startete am Samstag in Zürich. Mit dem zweitägigen Anlass will die Klimastreikbewegung aufzeigen, wie die von ihr geforderte nachhaltige Zukunft aussehen könnte.

Das von den vorwiegend jungen Klimastreikerinnen und Klimastreikern organisierte Festival findet auf der zwei Hektaren grossen Hardplatz-Brache statt, dem Standort des ehemaligen Hardturmstadions.

Das Programm ist gruppiert in die Themenblöcke Klimagerechtigkeit und Ökofeminismus, Diversität, Solidarität, System Change, Klimastreik sowie Erd-Ressourcen. Zu jedem Thema finden verschiedene Aktivitäten statt. Es gibt Stände und Workshops zu diversen Aspekten der Nachhaltigkeit, von veganem Kochen aus Foodwaste, über Siebdruck bis hin zu Yoga.

Anlass ist offen für alle

Das Ziel der Klimastreikbewegung sei nicht weniger als die Schaffung einer anderen, nachhaltigen Gesellschaft, teilten die Organisatoren des Festivals mit. Um den nötigen radikalen Wandel zu erreichen, müsse die Politik mit den Klimastreiks zu sofortigem Handeln gedrängt werden.

Die Klimastreikbewegung will aber auch aufzeigen, wie die Welt aussehen könnte, die sie fordert. Das Klimafestival nehme für ein Wochenende diese Welt vorweg, so wie sie gefordert werde – lebenswert, nachhaltig und solidarisch. Das Festival ist nicht kommerziell, sondern baut auf Solidarität. Der Eintritt ist frei und der Anlass offen für alle.

(SDA)

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