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Die Reichen besitzen viel – zahlen aber auch viel

Die Initiative für eine nationale Erbschaftssteuer ist eine Umverteilungsinitiative. Die Initianten zielen auf die Reichen und Superreichen. Sie wollen ihnen Geld wegnehmen und der Allgemeinheit zukommen lassen.

Laut Ökonom Thomas Piketty öffnet sich die Schere zwischen Reichen und dem Rest der Gesellschaft, weil Vermögen dank guter Renditen schneller wächst als Löhne und Wirtschaft. Wer Vermögen hat, kommt demnach schneller zu mehr Geld. Wer mit seinem Lohn auskommen muss, hat es scherer Kapital zu äufnen. Piketty geht davon aus, das sich daran in naher Zukunft nicht ändert.
Laut Ökonom Thomas Piketty öffnet sich die Schere zwischen Reichen und dem Rest der Gesellschaft, weil Vermögen dank guter Renditen schneller wächst als Löhne und Wirtschaft. Wer Vermögen hat, kommt demnach schneller zu mehr Geld. Wer mit seinem Lohn auskommen muss, hat es scherer Kapital zu äufnen. Piketty geht davon aus, das sich daran in naher Zukunft nicht ändert.
Grafik: BZ

Wer hat, dem wird gegeben. Das verbreitete Vorurteil klingt wie billige Abstimmungspropaganda für die nationale Erbschaftssteuerinitiative. Doch in etwas eleganterer Formulierung ziehen Wissenschaftler exakt diesen Schluss.

Bekanntestes Beispiel ist Thomas Piketty, ein französischer Ökonom, der mit seinem Buch «Das Kapital im 21.Jahrhundert» derzeit international gefeiert und auch kritisiert wird. Seine Kernaussage: Die Schere zwischen Reichen und dem Rest der Gesellschaft öffnet sich. Der Grund: Privatvermögen wächst schneller als die Wirtschaft.

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