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Die Krux bei der Abschaffung der Heiratsstrafe

Verheiratete Paare sollen nicht mehr Steuern zahlen als unverheiratete Paare. Die Idee, die der Bundesrat neu lanciert, ist unbestritten, aber nicht leicht zu realisieren.

«Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe»: Mit einer Volksinitiative macht die CVP Druck auf eine Änderung bei der Familienbesteuerung.
«Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe»: Mit einer Volksinitiative macht die CVP Druck auf eine Änderung bei der Familienbesteuerung.
Keystone

Die grossen Parteien begrüssen, dass der Bundesrat das seit vielen Jahren diskutierte Problem der Heiratsstrafe endlich angehen will. Dann beginnen aber bereits die Meinungsverschiedenheiten. Ist es richtig, dass der Bundesrat in seiner Vernehmlassungsvorlage die Individualbesteuerung beiseite lässt? Und es stellt sich die zentrale Frage, wie die drohenden Steuerausfälle von mindestens einer Milliarde Franken pro Jahr kompensiert werden sollen. Vor allem die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) als Kompensation zur Diskussion stellt, stösst kaum auf Akzeptanz. Dies zeigen die ersten Stellungnahmen aus den Parteizentralen.

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