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«Die grauen 1950er-Jahre gaben uns Jungen zu wenig ‹satisfaction›»

Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel ist ein Kind von 1968. In seinem neuen Buch sieht er das «Jahr der Träume» aber pragmatisch: 68 sei auch ein Triumph des Markts und des Individualismus.

Der langhaarige Benedikt Weibel von 1968 schaut dem Ex-Wirtschaftsboss und Verwaltungsrat Benedikt Weibel von heute über die Schulter.

Der langhaarige Benedikt Weibel von 1968 schaut dem Ex-Wirtschaftsboss und Verwaltungsrat Benedikt Weibel von heute über die Schulter.

(Bild: Nicole Philipp)

Herr Weibel, waren Sie ein Achtundsechziger?Benedikt Weibel:Was ist denn ein Achtundsechziger?

Ein Achtundsechziger hatte linke Ideen, alle Alben der Rolling Stones, wechselnde Liebschaften und lange Haare. Was trifft auf Sie zu?Die 1960er-Jahre waren eine der prägendsten Phasen meines Lebens. Ich war aber nicht einer jener Achtundsechziger, die auf die Barrikaden stiegen und Pflastersteine schmissen. Ich war vor ­allem Teil der kulturellen Bewegung von 1968. Meine Politisierung kam erst später.

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