Zum Hauptinhalt springen

Die geheime Vorgeschichte der «Operation Camille»

Mängel beim Schweizer Nachrichtendienst ermöglichten den Diebstahl riesiger Datenmengen. Doch warum nur sollen die Details zu diesem Fiasko unter Verschluss bleiben?

Der Schweizer Geheimdienst hört damit den Satellitenfunkverkehr ab: Parabolantennen in Leuk.
Der Schweizer Geheimdienst hört damit den Satellitenfunkverkehr ab: Parabolantennen in Leuk.
David Adair (Ex-Press)

Zuerst hiess es «Ende Mai», dann «noch vor dem Sommer», zuletzt «im Juni». Nun ist der Juli angebrochen, und die Publikation des mit Spannung erwarteten Berichts zum Datendiebstahl beim Schweizer Geheimdienst zieht sich weiter in die Länge. Derlei Verschiebungen sind zwar keine Seltenheit, gerade wenn Aufseher eine heikle Staatsangelegenheit ausleuchten. Doch aus «später» könnte «nie» werden: Die Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) der eidgenössischen Räte erwägt, die Resultate ihrer Arbeit gar nicht zu veröffentlichen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.