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Die Akten des Swissair-Attentats von 1970 sind nicht geschlossen

Das öffentliche Interesse rechtfertige die Einsicht in Akten zum Terroranschlag, urteilt das Bundesstrafgericht – und rügt damit die Bundesanwaltschaft. Diese muss die Offenlegung nochmals prüfen.

Bild der Zerstörung: Wrackteile der bei Würenlingen abgestürzten Swissair-Maschine Basel-Land 1970 liegen in einem Hangar am Flughafen.
Bild der Zerstörung: Wrackteile der bei Würenlingen abgestürzten Swissair-Maschine Basel-Land 1970 liegen in einem Hangar am Flughafen.
Keystone

Vor 40 Jahren hatte der palästinensischarabische Terrorismus die Schweiz erreicht. Im Dezember 1969 wurde drei palästinensische Terroristen wegen eines Anschlags auf eine Maschine der israelischen Fluggesellschaft El Al in Zürich verurteilt. Und am 21. Februar 1970 stürzte eine Coronado der Swissair bei Würenlingen ab. Eine Bombenexplosion im Gepäckraum hatte die Piloten des Linienflugs nach Tel Aviv kurz nach dem Start in Kloten zur Umkehr gezwungen. Es gelang ihnen jedoch nicht mehr, das Flugzeug heil auf den Boden zu bringen. Alle 38 Passagiere und 9 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Die Bombe war in einem Paket versteckt, das in München aufgegeben und mit einer israelischen Adresse versehen worden war.

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