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Der Schweizer Krawallpolitiker an der AfD-Wahlfeier

Ein Schweizer Kreuz an der AfD-Wahlparty: Der fremdenfeindliche Basler Polit-Querulant Eric Weber hatte einen Auftritt nach seinem Gusto.

Gewünschte Wirkung erreicht: Eric Weber (Mitte) an der AfD-Wahlfeier in Stuttgart. (13. März 2016) (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Gewünschte Wirkung erreicht: Eric Weber (Mitte) an der AfD-Wahlfeier in Stuttgart. (13. März 2016) (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Inmitten jubelnder AfD-Anhänger stand er gestern da, in Jeanshemd und Schweizer-Kreuz-T-Shirt, und riss begeistert die Arme hoch: Eric Weber, Rechtsaussen-Krawallpolitiker und Grossrat aus Basel-Stadt. Ebenso wie das Wahlresultat der Protestpartei dürfte ihn gefreut haben, dass es das Bild von der Wahlfeier aus Stuttgart auf zahlreiche deutsche Nachrichtenportale schaffte, unter anderem auf den «Spiegel online». Eric Weber lässt keine Gelegenheit aus, sich öffentlich zu präsentieren, und schmückt sich in seinem Drang nach Aufmerksamkeit mit Vorliebe mit Fotos von Berühmtheiten.

Bereits Anfang Jahr war Weber mit seinen angeblichen Verbindungen zur AfD hausieren gegangen, hatte den Auftritt von AfD-Chefin Frauke Petry an der – später abgesagten – Pegida-Demonstration in Basel angekündigt. Petrys Büro dementierte den Auftritt allerdings auf Anfrage der «Basler Zeitung» als «Gerücht». Gemäss der «SonntagsZeitung» pflegt Weber seit längerem eine enge Beziehung zur AfD-Chefin Petry. Weder die AfD-Parteizentrale noch das Büro von Petry waren für Redaktion Tamedia erreichbar.

Weber verkehrt offenbar regelmässig mit europäischen Rechtsaussen-Politikern, so auch mit Jean-Marie Le Pen, Gründer des rechtsextremen Front National in Frankreich. Bereits vor dreissig Jahren liess er sich mit ihm auf dem Sofa ablichten. Obwohl eingeladen, reiste Le Pen allerdings Anfang Februar nicht nach Basel.

Eric Weber von der «Volks-Aktion gegen zu viele Ausländer und Asylanten in unserer Heimat» ist als Rats-Querulant bekannt. Zu seinen zahlreichen politischen Entgleisungen gehört etwa das Video, in dem er in einem Interview vor laufender Kamera ausrastet und aller Öffentlichkeit sein entblösstes Hinterteil zeigt.

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