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Der Oberlehrer muss sich öffnen

Aussenminister Didier Burkhalter will den Schweizern «fremde Richter» schmackhaft machen. Dazu benötigt er aber einen Imagewandel. Seine Berater arbeiten daran.

Erklärt sich nicht gerne der Öffentlichkeit: Bundesrat Didier Burkhalter stellt den bundesrätlichen Entwurf für ein Verhandlungsmandat mit der EU vor. (21. August 2013)
Erklärt sich nicht gerne der Öffentlichkeit: Bundesrat Didier Burkhalter stellt den bundesrätlichen Entwurf für ein Verhandlungsmandat mit der EU vor. (21. August 2013)
Peter Schneider, Keystone
Vor den Medien argumentiert der Schweizer Aussenminister sehr rational.
Vor den Medien argumentiert der Schweizer Aussenminister sehr rational.
Peter Schneider, Keystone
Doch dann und wann gönnt er dem Publikum doch noch ein Lächeln.
Doch dann und wann gönnt er dem Publikum doch noch ein Lächeln.
Peter Schneider, Keystone
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An der Pressekonferenz vom August wirkte Didier Burkhalter wie ein Lehrer, der nicht versteht, warum die Schüler nichts begreifen. Die Journalisten hörten nicht auf, Fragen zu stellen. Dabei hatte er doch ausführlich erklärt, warum es für die Schweiz am besten sei, im Streitfall mit der EU künftig den EU-Gerichtshof als letzte Instanz zu akzeptieren. Es war unübersehbar: Die Zeit reute den Aussenminister – er wollte zurück an die Arbeit. Bei einem Mann wie Burkhalter – mit strengem Scheitel im silbrigen Haar und ernster, fast aristokratischer Miene – kann solche Ungeduld auch arrogant wirken.

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