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Der Lehrberuf stösst bei Quereinsteigern auf Begeisterung

Um dem drohenden Lehrermangel vorzubeugen, bieten verschiedene Kantone eine berufsbegleitende Ausbildung zum Lehrer an. Dass dieser Beruf für viele attraktiv wirkt, zeigen die zahlreichen Anmeldungen.

2000 Quereinsteiger interessieren sich für eine berufsbegleitende Ausbildung zum Lehrer – aber nur 250 können 2011 mit dem Studium beginnen: Eine Primarschule bei Davos.
2000 Quereinsteiger interessieren sich für eine berufsbegleitende Ausbildung zum Lehrer – aber nur 250 können 2011 mit dem Studium beginnen: Eine Primarschule bei Davos.
Keystone

Im Kampf gegen den drohenden Lehrmangel haben die vier Kantone Aargau, Solothurn und beide Basel ein Etappenziel erreicht. 2000 Quereinsteiger meldeten ihr Interesse an einer berufsbegleitenden Ausbildung zum Lehrer an.

Höchstens 250 Berufspersonen können 2011 mit dem Studium beginnen, wie die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am Dienstag mitteilte. Das grosse Interesse zeige, dass der Lehrberuf von Arbeitnehmern in anderen Berufsfeldern als «attraktiv» eingeschätzt werde.

Eignungstest für Interessierte

Die Interessierten müssten nun einen Eignungstest ablegen. Diese Abklärung diene auch als Grundlage für die individuelle Zusammenstellung des Teilzeitstudiums. Während der Ausbildung könnten die Studierenden höchstens zur Hälfte in ihrem angestammten Beruf tätig sein.

Das verkürzte Studienangebot für erfahrene Berufspersonen an der Pädagogischen Hochschule der FHNW ist bis 2016 befristet. Das Angebot ist Teil einer gemeinsamen Initiative mehrerer Deutschschweizer Kantone gegen den Lehrermangel.

Die Bildungsdirektoren der vier Nordwestschweizer Kantone sind gemäss FHNW überzeugt, dass den Schulen bald mehr Lehrpersonen mit einem für die Schule wertvollen Erfahrungshintergrund zur Verfügung stehen werden.

SDA/ske

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