Zum Hauptinhalt springen

Der Kampf gegen Hooligans zeigt erste Erfolge

Die Behörden sind mit ihrem Einsatz gegen Hooligans zufrieden: Die Zahl der Festnahmen sank deutlich. Nur die Verzeigungen haben zugenommen. Das liegt aber vor allem an einer härteren Gangart gegen die Gewalttäter.

Feuer im Stadion: Ausschreitungen während eines Spiels zwischen dem FC Lausanne gegen den FC Chiasso im Jahr 2006.
Feuer im Stadion: Ausschreitungen während eines Spiels zwischen dem FC Lausanne gegen den FC Chiasso im Jahr 2006.
Keystone

In der Vorrunde der beiden obersten Fussball- und Eishockeyligen sind bei Polizeieinsätzen gegen Hooligans erstmals Verhaftungen und die Zahl der Verletzten zurückgegangen. Das berichtet die «SonntagsZeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe.

Rückläufig waren auch Massnahmen gegen Gewalttäter wie Rayon- und Stadionverbote, welche die Behörden aussprechen können. Die Abnahme fiel in diesen Kategorien markant aus: Wurden in der Vorrunde 2009/10 noch 205 Hools festgenommen, waren es bis und mit der Runde vom letzten Wochenende nur noch 69.

Zahl der Verletzten sank markant

Die Zahl der Verletzten sank von 89 auf 28. Zugenommen haben einzig die Verzeigungen: von 136 auf 151. Diese sind jedoch Beleg für die härtere Gangart gegen Gewalttäter. Überraschend ist, dass der Erfolg mit eher weniger Polizisten erreicht wurde. Marco Cortesi, Sprecher der Fachstelle für Hooliganismus, sagt: «Ersten Erhebungen zeigen, dass die Aufgebote der Polizeien gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen sind», schreibt die «SonntagsZeitung».

Laut der Präsidentin der Polizeidirektorenkonferenz Karin Keller-Sutter habe man mit den Massnahmen den Trend zu immer mehr Gewalttaten an Sportveranstaltungen brechen können. Zur Verbesserung hätten neben den Schnellverfahren auch einheitliche Regelungen in den verschiedenen Kantonen und Städten beigetragen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch