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Der Informationsaustausch kostet Millionen

Der automatisierte Informationsaustausch wird teuer. Man befürchtet eine regelrechte «Datenflut».

Jacques de Watteville (links) und Heinz Zourek beim Unterzeichnen der Dokumente, die den Informationsaustausch besiegelten. Foto: Julien Warnand (EPA, Keystone)
Jacques de Watteville (links) und Heinz Zourek beim Unterzeichnen der Dokumente, die den Informationsaustausch besiegelten. Foto: Julien Warnand (EPA, Keystone)

Ab 2018 erhalten die Kantone mit der Einführung des Automatischen Informationsaustauschs Daten von Schweizer Steuersündern mit Konten im Ausland.

Doch die Aussicht auf zusätzliche Steuereinnahmen sorgt bei den Kantonen nicht für Begeisterung, im Gegenteil: Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung fürchten sie explodierende Kosten. «Wir haben einen sehr grossen Respekt vor der Datenflut, die auf uns zukommen wird», sagt Markus Beeler, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Steuerkonferenz. Pro Jahr rechnet sie mit 1 bis 2 Millionen Meldungen.

«Wir fordern von der Eidgenössischen Steuerverwaltung, dass sie den Kantonen die Daten so liefert, dass sie ohne grossen Aufwand verarbeitet werden können», sagt Beeler. Kosten entstehen auch beim Bund. Die Eidgenössische Steuerverwaltung schreibt, ein neues IT-System zur Verarbeitung der Daten der Steuersünder werde 7,5 Millionen Franken kosten. Jährliche Unterhaltskosten von 3 Millionen kommen hinzu, plus «mehrere Millionen Franken» für die Kantone.

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