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Der Freund der Schweiz

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso isst heute mit Eveline Widmer-Schlumpf und Didier Burkhalter zu Mittag. Trotz langwieriger Differenzen ist Barroso die Schweiz nicht verleidet. Das hat seine Gründe.

Claudia Blumer
Willkommen in Brüssel: Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso heisst Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf willkommen. (20. März 2012)
Willkommen in Brüssel: Der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso heisst Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf willkommen. (20. März 2012)
AFP
Von ihm hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz das Bild des Schulmeisters zementiert: Mit nachdenklicher Miene flankierte er das jeweilige Schweizer Regierungsoberhaupt, hier Doris Leuthard im Juli 2010, bei der Medieninformation über den neusten Stand der bilateralen Beziehungen.
Von ihm hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz das Bild des Schulmeisters zementiert: Mit nachdenklicher Miene flankierte er das jeweilige Schweizer Regierungsoberhaupt, hier Doris Leuthard im Juli 2010, bei der Medieninformation über den neusten Stand der bilateralen Beziehungen.
Keystone
Dabei ist Barroso ein Freund der Schweiz. Er hat in Genf studiert und verbringt mit seiner Familie regelmässig die Ferien im Wallis. Bekannt ist er unter anderem mit dem früheren FDP-Bundesrat Pascal Couchepin (links) ...
Dabei ist Barroso ein Freund der Schweiz. Er hat in Genf studiert und verbringt mit seiner Familie regelmässig die Ferien im Wallis. Bekannt ist er unter anderem mit dem früheren FDP-Bundesrat Pascal Couchepin (links) ...
Reuters
... und mit der ehemaligen SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Die Bilder zeigen Barroso während seines Besuchs in der Schweiz 2008.
... und mit der ehemaligen SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Die Bilder zeigen Barroso während seines Besuchs in der Schweiz 2008.
Reuters
Im Juni 2008 half Barroso den Walliser Couchepin beim Degustieren von Portwein.
Im Juni 2008 half Barroso den Walliser Couchepin beim Degustieren von Portwein.
Reuters
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José Manuel Barroso kümmere sich um die Schweiz, weil EU-Aussenministerin Catherine Ashton anderweitig beschäftigt sei, heisst es. Tatsächlich ist Ashton heute abwesend, wenn Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und Aussenminister Didier Burkhalter nach Brüssel reisen (siehe Box). Ashton hat vor wenigen Tagen einen geharnischten Brief an den Bundesrat geschrieben und kritisiert, dass er mit der vorgeschlagenen Strategie zur Klärung der institutionellen Fragen kein Jota von seiner Position abrücke. Wie auch immer: Zum Lunch bittet heute der EU-Kommissionspräsident Barroso selber, und zwar im Restaurant der Präsidentenetage im Bâtiment Berlaymont, dem Sitz der EU-Kommission.

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