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Der Bund kritisiert seine eigenen Beschäftigungsprogramme

In einer Studie schneiden die staatlichen Arbeitsprogramme nur bedingt gut ab: Nur ein Drittel der wiedereingegliederten Personen arbeiten heute unbefristet.

Beschäftigungsprogramme sind wenig erfolgreich: Zwei Männer reparieren Spielzeug in einem Integrationsprojekt in Lugano.
Beschäftigungsprogramme sind wenig erfolgreich: Zwei Männer reparieren Spielzeug in einem Integrationsprojekt in Lugano.
Karl Mathis, Keystone

Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, gibt die öffentliche Hand unter anderem jährlich 250 Millionen Franken für Beschäftigungsmassnahmen aus. Bei den sogenannten arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) handelt es sich um eine breite Palette von Bildungs- und Beschäftigungsmassnahmen. Die wohl bekanntesten sind die kantonalen Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose, sie machen mit 190 Millionen Franken den Hauptteil der Kosten aus. Alleine 2013 haben 34'800 stellensuchende Personen an diesen Wiedereingliederungsprojekten teilgenommen, dies entsprach einem Fünftel aller registrierten Arbeitslosen.

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