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«Der bellt sowieso»

Wie die Schweizer Polit- und Finanzelite die Zukunft mit einem möglichen deutschen Bundeskanzler Steinbrück sieht.

«Steinbrück steht für die Ära Schröder, die für den sogenannten dritten Weg und den Niedergang der deutschen Sozialdemokratie verantwortlich ist. Von ihm ist kein Impuls zum Aufbruch der europäischen Linken zu erwarten.»
«Steinbrück steht für die Ära Schröder, die für den sogenannten dritten Weg und den Niedergang der deutschen Sozialdemokratie verantwortlich ist. Von ihm ist kein Impuls zum Aufbruch der europäischen Linken zu erwarten.»
Keystone
«Steinbrück ist ja in der Vergangenheit nicht durch grosse Leistungen aufgefallen, sondern hat von günstigen Umständen profitiert. Bei einer Wahl dürfte das Vertrauen in die Ausgabendisziplin des deutschen Staates rapide schwinden.»
«Steinbrück ist ja in der Vergangenheit nicht durch grosse Leistungen aufgefallen, sondern hat von günstigen Umständen profitiert. Bei einer Wahl dürfte das Vertrauen in die Ausgabendisziplin des deutschen Staates rapide schwinden.»
Keystone
«Steinbrück ist der beste Kandidat aus Sicht der SPD. Er bringt Erfahrung mit und kann sowohl zuhören als auch rhetorisch brillieren. Ich glaube aber nicht, dass es ihm reichen wird – ausser wenn er die alt-kommunistische Linkspartei in die Regierung nimmt, was ich mir schlicht nicht vorstellen kann.»
«Steinbrück ist der beste Kandidat aus Sicht der SPD. Er bringt Erfahrung mit und kann sowohl zuhören als auch rhetorisch brillieren. Ich glaube aber nicht, dass es ihm reichen wird – ausser wenn er die alt-kommunistische Linkspartei in die Regierung nimmt, was ich mir schlicht nicht vorstellen kann.»
Keystone
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«Ja toll, jetzt können wir die SPD auch abschreiben», twitterte der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth unmittelbar nach Bekanntwerden der Kandidatur Steinbrücks für die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Er hätte sich einen linkeren Kandidaten gewünscht. Ansonsten äusserten sich die von der BaZ gestern angefragten Schweizer Politiker zurückhaltend zur Nomination von Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten seiner sozialdemokratischen Partei.

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