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«Das war ein Fehler, ist aber nicht bewusst erfolgt»

Wurden an der Unfallstelle im Berner Grauholztunnel Spuren verwischt? SBB-Sprecher Christian Ginsig nimmt Stellung zum Vorfall.

Mischa Aebi
Am vergangenen Sonnntag kam es im Grauholztunnel zu einem schweren Vorfall. Die SBB räumten die Unfallstelle auf, bevor Ermittler der Sust diese untersuchen konnten.
Am vergangenen Sonnntag kam es im Grauholztunnel zu einem schweren Vorfall. Die SBB räumten die Unfallstelle auf, bevor Ermittler der Sust diese untersuchen konnten.

Die SBB müssen bei schweren Vorfällen die Unfalluntersuchungsstelle Sust gemäss Vorschrift «unverzüglich» kontaktieren. Warum verzichteten die SBB darauf? SBB-Sprecher Christian Ginsig: Wir sind vorerst von einer anderen Ursache ausgegangen. Wir glaubten, dass die Fenster an den vier Waggons beim Kreuzen mit einem Extrazug mit Fussballfans zerbrachen. Deshalb haben wir zuerst die Polizei alarmiert, die den Zug kontrollieren sollte.

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