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Das VBS verknurrt hohen Chefbeamten zum Daumendrehen

Claude S., Chef Milizpersonal der Armee, war einigen Mitarbeitern «zu autoritär», deshalb darf er seit bald zwei Jahren nicht mehr arbeiten. Den Lohn erhält er trotzdem. Ob er je an seinen Arbeitsplatz zurück darf, steht in den Sternen.

Mischa Aebi
Ein Streifen, zwei Streifen, drei Streifen: Der im VBS in Ungnade gefallene Claude S. wäre für die Verteilung der Dienstgrade zuständig. Doch er muss seit Monaten zu Hause bleiben.
Ein Streifen, zwei Streifen, drei Streifen: Der im VBS in Ungnade gefallene Claude S. wäre für die Verteilung der Dienstgrade zuständig. Doch er muss seit Monaten zu Hause bleiben.
Keystone

Claude S *. ist derzeit tagsüber bestens erreichbar, allerdings nicht an seinem Arbeitsplatz im Verwaltungsgebäude des Verteidigungsdepartement VBS am Berner Breitenrainplatz, sondern zu Hause. Seit fast zwei Jahren darf der Chef Personal­bewirtschaftung der Armee sein Büro nicht mehr betreten: Das VBS hat den 54-jährigen Kaderbeamten am 21. Oktober 2015 freigestellt. Seine Stelle ist eine Schlüsselposition. Die von ihm geleitete Abteilung mit 55 Mitarbeitern ist zuständig für die Beförderungen, Ausmusterungen, Mutationen und Dienst­entlassungen in der gesamten ­Armee.

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