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Das «System Wallis» auf der Anklagebank

Neun Verantwortliche für Baustellen der Autobahn A 9 stehen im Oberwallis vor Gericht. Sie müssen sich für zu frühe Bezahlung von Bauarbeiten verantworten.

Die Simplonstrecke: Blick auf die Autobahn A 9.
Die Simplonstrecke: Blick auf die Autobahn A 9.
Keystone

2004 und 2005 hatte die Oberwalliser Sektion Nationalstrassen Vorauszahlungen an Firmen ausgelöst, die an fünf Baustellen der Autobahn A 9 beteiligt waren. Obschon das Bundesrecht und eine Weisung des kantonalen Finanzinspektorats bestimmen, es dürfe nur für geleistete Bauarbeiten abgerechnet werden, summierten sich die Vorauszahlungen zeitweise auf 40 Millionen Franken. Vor vier Jahren flog die «Affäre A 9» auf. In Brig standen gestern der damalige Sektionschef C. P., fünf seiner Untergebenen sowie drei Ingenieure einer Privatfirma, die einzelne Baustellen leiteten, vor Bezirksgericht.

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