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«Das sind Methoden, die man aus Mafia-Filmen kennt»

Der Anwalt des Kickboxers Shemsi Beqiri kritisiert die Untersuchungsbehörden scharf. Und er sagt, wer die Bilder des Überfalls auf dessen Studio an die Presse weitergegeben hat.

Simon Widmer
Seit dem 18. Juni musste sich Balicha an 28 Prozesstagen vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Bild: 20 Minuten
Seit dem 18. Juni musste sich Balicha an 28 Prozesstagen vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Bild: 20 Minuten
Es war der grösste Prozess der Justizgeschichte des Kantons. Bild: 20 Minuten
Es war der grösste Prozess der Justizgeschichte des Kantons. Bild: 20 Minuten
Die Staatsanwaltschaft verlangte für den Hauptangeklagten Balicha drei Jahre Haft, eines davon unbedingt.
Die Staatsanwaltschaft verlangte für den Hauptangeklagten Balicha drei Jahre Haft, eines davon unbedingt.
Vom Überfall gibt es ein Video. Der Vorfall machte landesweit Schlagzeilen.
Vom Überfall gibt es ein Video. Der Vorfall machte landesweit Schlagzeilen.
Die Kamera wurde von den Angreifern zurückgelassen.
Die Kamera wurde von den Angreifern zurückgelassen.
Die Bilder zeigen, dass Waffen eingesetzt wurden. Darunter auch Schlagstöcke.
Die Bilder zeigen, dass Waffen eingesetzt wurden. Darunter auch Schlagstöcke.
Auch Balicha soll Schlagringe getragen haben. Er bestreitet dies.
Auch Balicha soll Schlagringe getragen haben. Er bestreitet dies.
Auf den Bildern lässt sich dies jedoch nicht eindeutig feststellen.
Auf den Bildern lässt sich dies jedoch nicht eindeutig feststellen.
Die Kämpfer ringen am Boden.
Die Kämpfer ringen am Boden.
Beim Angriff wurden mehrere Personen verletzt.
Beim Angriff wurden mehrere Personen verletzt.
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Jascha Schneider, heute hat die Basler Zeitung Bilder des Kickbox-Überfalls auf Ihren Mandanten Shemsi Beqiri veröffentlicht. Hat er die Bilder an die Presse weitergegeben?

Ja. Am vorletzten Sonntag ist in der «Schweiz am Sonntag» ein Artikel erschienen, in dem Paulo Balicha Shemsi Beqiri als Lügner dargestellt hat. Shemsi Beqiri hat sich darauf bei der «Schweiz am Sonntag» gemeldet, um eine Gegendarstellung zu erwirken. Dabei sollten auch die Bilder veröffentlicht werden. Wir wollten die «Schweiz am Sonntag» für ihre journalistische Fehlleistung nicht mit zusätzlichen exklusiven Bildern belohnen. Deshalb haben wir die Bilder auch an andere Medien verschickt.

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