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Das Geld für den umstrittenen Plan B stünde bereit

Wenn das Stimmvolk am 18.Mai Nein sagt zu Gripen-Kampfjets, steht der Armee mehr Geld für Investitionen zur Verfügung. Das befeuert Gerüchte, dass die Luftwaffe trotz Nein neue Jets erhielte. Ueli Maurer selbst heizte diese an.

Der Gripen E soll nach dem Willen der Landesregierung auch in der Schweiz bald abheben.
Der Gripen E soll nach dem Willen der Landesregierung auch in der Schweiz bald abheben.
zvg

Verteidigungsminister Ueli Maurer sorgte selber dafür, dass Gerüchte über einen Plan B kursieren. In der Märzausgabe der «Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift» unterstrich er, «dass in jedem Fall elf Flugzeuge gemietet werden müssen, auch wenn das Stimmvolk am 18.Mai Nein zum Gripen-Fonds-Gesetz sagen würde, dann aber für längere Zeit». Entrüstete Reaktionen liessen nicht auf sich warten. Dass Maurer die Armee selbst ungeachtet eines Volksneins mit neuen Kampfflugzeugen ausrüsten will, kam im Abstimmungskampf nicht gut an. Der eine oder andere Stimmbürger könnte sich verschaukelt vorkommen und diese Aussage mit einem Protestnein quittieren. Wenig später relativierte und dementierte der Verteidigungsminister in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung»: Bei einem Nein müsse zuerst analysiert werden, warum das Volk den Jet abgelehnt habe. Und: «Den Gripen nach einem allfälligen Nein zu mieten, steht nicht zur Debatte.»

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