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Das Comeback der AKW-Gegner

Die grösste Atomdemo seit Tschernobyl zog Veteranen, Familien und Jugendliche an. Aber kaum Bürgerliche.

Mobilisiert durch die Katastrophe in Fukushima: Der Menschenstrom vor dem AKW Beznau in Villigen AG.
Mobilisiert durch die Katastrophe in Fukushima: Der Menschenstrom vor dem AKW Beznau in Villigen AG.
Sabina Bobst

Es war ein Tag der Comebacks. Aernschd Born, der 1975 beim Widerstand gegen das AKW Kaiseraugst die Protesthymnen sang, stimmte den «Fukushima Shuffle» an. Auch Franz Hohlers «Restrisiko», eine Figur so schwarz wie der Gevatter Tod, trat über 20 Jahre nach ihrer Premiere wieder auf und warnte, dass «seine Stunde schon noch schlagen» werde. Aber das triumphalste Comeback feierte an der Kundgebung des Netzwerks Menschenstrom gegen Atom die rote Sonne auf gelbem Grund – das Wahrzeichen der Anti-AKW-Bewegung. Entweder man trug das Signet als Button am T-Shirt oder liess es auf der Fahne flattern. Die Botschaft war wie früher: «Atomkraft? Nein danke!»

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