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Das Bergell ist entzweit im Streit um Giacometti

Hochfliegend sind die Pläne für das 17-Millionen-Projekt zu Ehren des grössten Bergellers. Die Zustimmung schien breit. Nun droht das Centro für Alberto Giacometti im Südbündner Tal abzustürzen.

Bundesräte begutachten  den grössten Bergeller: Eveline Widmer-Schlumpf, Alain Berset – hinter  ihnen Bruna Ruinelli – und Didier Burkhalter vor einer Statue Alberto Giacomettis in der Ciäsa Granda in Stampa.
Bundesräte begutachten den grössten Bergeller: Eveline Widmer-Schlumpf, Alain Berset – hinter ihnen Bruna Ruinelli – und Didier Burkhalter vor einer Statue Alberto Giacomettis in der Ciäsa Granda in Stampa.
Keystone
Forsch im Vorwärtsgang: Marco Giacometti als Guide auf der Bundesratsreise ins Bergell vom 5.Juli.
Forsch im Vorwärtsgang: Marco Giacometti als Guide auf der Bundesratsreise ins Bergell vom 5.Juli.
Keystone
Noch sind alle Läden dicht: Giovanni und Alberto Giacomettis früheres Atelierhaus in Stampa.
Noch sind alle Läden dicht: Giovanni und Alberto Giacomettis früheres Atelierhaus in Stampa.
Keystone
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Es war der allererste Besuch des vollzähligen Bundesrats im Bergell. Die Landesregierung liess sich im Juli auf ihrer Bundesratsreise per Helikopter einfliegen in das abgelegene Südbündner Tal, das sich hinter dem Malojapass wie ein Abgrund zwischen hohen Felswänden öffnet. Der Staatsbesuch galt dem grossen Sohn des Bergells: Alberto Giacometti, Schöpfer spindeldürrer Plastiken. In Stampa, wo der Künstler aufgewachsen war, sahen sich die Bundesrätinnen und Bundesräte dessen Atelier und diepaar Werke im Talmuseum Ciäsa Granda an – und flogen wieder weg.

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