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Computer sucht nach Amokschülern

Die Gefahr eines Amoklaufes an Schulen beschäftigt die Behörden. Mit einem neuen Computerprogramm können auffällige Schüler ermittelt werden.

Zwei Polizisten retten eine «Verletzte»: Im Frühjahr 2010 trainierte die Kantonspolizei Basel-Stadt für einen Einsatz nach einem School-Shooting-Ereignis.
Zwei Polizisten retten eine «Verletzte»: Im Frühjahr 2010 trainierte die Kantonspolizei Basel-Stadt für einen Einsatz nach einem School-Shooting-Ereignis.
Bettina Matthiessen

Es kann überall vorkommen. So jedenfalls interpretieren Polizei und Schulbehörde die Schreckensnachrichten von School-Shootings. Bisher standen vor allem die USA und Finnland in den Schlagzeilen, doch der Amoklauf im deutschen Winnenden vom 11. März 2009 ereignete sich in der Nähe von Stuttgart. So tragisch diese Ereignisse sind, sie kommen zum Glück selten vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass von Schülern im Kanton Basel-Stadt ein anderes Gewaltdelikt begangen wird, liegt um einiges höher: 2009 gelangten 204 Delikte bei der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt zur Anzeige, bei denen es um Entreissdiebstahl, Körperverletzung, Raub und Erpressungen ging. In der Schweiz gab es noch nie einen School-Shooting-Vorfall.

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