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Chinesen ärgern Schweizer Hoteliers mit Scheinbuchungen

Die Schweiz ist bekannt dafür, Schengen-Visa schneller auszustellen als EU-Länder. Den Schweizer Fleiss nutzen chinesische Touristen, die gar nicht in die Schweiz wollen, schamlos aus. Sie schädigen Schweizer Hotels mit Scheinbuchungen.

Hotelier Robert Kneubühler fordert eine Lösung des Problems.
Hotelier Robert Kneubühler fordert eine Lösung des Problems.
Beat Mathys

Robert Kneubühler, Geschäftsführer des Berner Hotels Alpenblick, beherbergt eigentlich gerne Touristen aus dem Land des Lächelns. In jüngster Zeit hat der Hotelier aber guten Grund, Chinesen zu misstrauen. Seit rund drei Monaten bekomme er im Durchschnitt wöchentlich zehn Buchungen für Übernachtungen von Chinesen, die dann kurz vor dem Anreisedatum ihre Buchung wieder stornieren. Vorauszahlungen seien bei Chinesen leider kaum möglich, weil etliche chinesische Kreditkarten nur bei Zahlungen vor Ort funktionieren. Oft sind es Gruppen bis 15 Personen, die nicht erscheinen. Das bedeute für das Hotel im Breitenrain mit seinen 53 Zimmern nebst erheblichem administrativem Aufwand monatlich mehrere Tausend Franken Schaden.

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