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«Cassis hat ohne Not eine neue Front eröffnet»

«Zusätzliche Regeln für unseren Arbeitsmarkt kommen für mich nicht infrage»: Gerhard Pfister. Foto: Franziska Rothenbühler

Sie werden ein gefragter Mann sein, wenn es dereinst darum geht, eine politische Mehrheit für ein Rahmenabkommen zu schaffen. Sind wir gut auf Kurs?

Ist es der Auftritt des Bundesrats am Mittwoch, der Sie so pessimistisch gestimmt hat?

Cassis hat uns in eine Sackgasse gefahren?

Würden Sie einen solchen Handel begrüssen?

Vielleicht gelingt Cassis ja der Nachweis, dass es wirksame Alternativen zu Massnahmen wie der 8-Tage-Regel oder der Kautionspflicht gibt.

Aber was heisst das? Bekommen wir ein Rahmenabkommen 2018, 2019 – oder gar nicht?

Das heisst: Ein Erfolg ist frühestens 2020 zu erwarten?

Wie schlimm wäre denn eine Verzögerung?

Zu welcher Verhandlungstaktik raten denn Sie dem Bundesrat?

Uns ist bis heute nicht klar, wie sich die CVP ganz grundsätzlich zu einem Rahmenabkommen stellt. Wäre es Ihrer Ansicht nach schädlich für die Schweiz, wenn die Verhandlungen scheiterten?

«Wir sind in einer Sackgasse, aus der wir kaum wieder rauskommen.»

Stichwort Souveränität: Sind Sie zufrieden mit dem Schiedsgericht, das der Bundesrat und die EU ausgehandelt haben?

Die CVP steht in der Europapolitik unter Ihnen für einen eher konservativen Kurs: Sie suchen oft den Kompromiss mit der SVP, Stichwort Zuwanderungsinitiative . . .

Das war vor zehn Jahren anders?

Immerhin gibt es für die CVP einige Lichtblicke: Wahlerfolge in Genf, Glarus und Graubünden, gute Umfrageergebnisse. Ist das nun die grosse Trendwende, die Sie als CVP-Präsident versprochen haben?

Was gibt zu Optimismus Anlass?

Wegen des Subventionsskandals bei der Post, wo Ihr Parteikollege Urs Schwaller Verwaltungsratspräsident ist, findet der alte Vorwurf vom CVP-Filz neue Nahrung. Schadet das der Partei?

Sie meinen Schwallers Vorgänger, den Freisinnigen Peter Hasler . . .

Also nie mehr Politiker in solchen Ämtern?

Wer muss diese herstellen?

Ihre Bundesrätin Leuthard ist Post-Ministerin, Ihr Parteikollege Schwaller Post-Präsident. Warum stellen nicht sie Transparenz her?

Noch stärker als mit der Post beschäftigt sich das Land mit der Fussball-WM. Der Chef des Fussballverbands verlangt, dass keine Doppelbürger mehr in der Nati spielen dürfen. Unterstützen Sie das?

Parteichef ist hingegen ein schlecht bezahlter Knochenjob. Ist eine Kandidatur als Bundesrat nach den Wahlen 2019 für Sie eine Option?