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Bundesrat will die Schraube anziehen

Seit 2011 dürfen Rentner höhere Vermögen haben und erhalten dennoch Ergänzungsleistungen. Das Parlament hob die Freibeträge stark an. Der Bundesrat will diesen «Erbenschutz» wieder korrigieren.

Wenn ein Ehepartner ins Altersheim muss, sollte er Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, ohne das Eigenheim verkaufen zu müssen.
Wenn ein Ehepartner ins Altersheim muss, sollte er Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben, ohne das Eigenheim verkaufen zu müssen.
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Salopp gesagt: Seit 2011 müssen AHV- oder IV-Rentner weniger «arm» sein, um ein Anrecht auf Ergänzungsleistungen (EL) zu haben. National- und Ständerat haben die Vermögensfreibeträge, die bei der EL-Berechnung gelten, um 50 Prozent erhöht. Diese Freibeträge definieren quasi den «Notgroschen», den Rentner für sich behalten dürfen, auch wenn sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr selber decken können. 2011 wurde der Freibetrag zum Beispiel für Ehepaare von 40'000 auf 60'000 Franken erhöht. Bis zu dieser Grenze spielen Vermögen im EL-System keine Rolle.

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