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Bundesrat will Betreuerinnen besser schützen

Zunehmend setzen Schweizer ausländisches Personal ein, um pflegebedürftige Menschen in Privatwohnungen zu betreuen. Bei solchen Einsätzen weist das Arbeitsrecht Lücken auf.

Eine einzelne Person darf in Zukunft nicht mehr 24 Stunden am Tag pflegebedürftige Menschen betreuen. In diesem Punkt lässt der gestern vom Bundesrat verabschiedete Bericht keine Zweifel offen.
Eine einzelne Person darf in Zukunft nicht mehr 24 Stunden am Tag pflegebedürftige Menschen betreuen. In diesem Punkt lässt der gestern vom Bundesrat verabschiedete Bericht keine Zweifel offen.
Keystone

Der Bundesrat hat sich reichlich Zeit gelassen mit dem Bericht zum arbeitsrechtlichen Schutz für ausländische Betreuerinnen in der Schweiz. 2013 kündigte er auf Nachfrage im Parlament an, das Papier bis spätestens im Juni 2014 vorzulegen. Doch es dauerte bis gestern. Einen klaren Grund für die Verzögerung konnte Pascal Richoz, Leiter Arbeitsbedingungen im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), gestern nicht nennen. Er verwies auf die Komplexität des Geschäfts.

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