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Bundesrat verweigert Akteneinsicht im Fall um den Rütli-Bomber

Die Landesregierung hält ein Dokument über den mutmasslichen Rütli-Bomber unter Verschluss. Der zuständige Untersuchungsrichter erhebt schwere Vorwürfe und droht mit Einstellung des Verfahrens.

Kurz danach krachte es: Die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey bei ihrer Rütli-Rede am 1. August 2007.
Kurz danach krachte es: Die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey bei ihrer Rütli-Rede am 1. August 2007.
Keystone

Es war wohl blosser Zufall, dass am 1. August 2007 auf dem Rütli niemand verletzt wurde: Kurz nach der Bundesfeier mit der damaligen Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey explodierte auf der Wiese ein kleiner Sprengkörper und riss ein Loch in den Boden. Ein halbes Jahr später verhaftete die Bundesanwaltschaft einen Tatverdächtigen, der später auf Kaution wieder frei kam. Ob es im Fall je zu einem Prozess kommt, ist nach einem umstrittenen Entscheid des Bundesrates fragwürdig.

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