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Bundesrat gegen Volkswillen

Übergangsbestimmungen zur Zweitwohnungsinitiative treten wohl erst 2013 in Kraft. Der Bundesrat stelle die Interessen der Tourismus- und Baulobby über den Volkswillen, kritisieren Nationalräte.

Da bleibt noch kein Stein auf dem anderen: Baustelle in Nendaz VS, 2011.
Da bleibt noch kein Stein auf dem anderen: Baustelle in Nendaz VS, 2011.
Keystone

Von wegen Flaute! Uvek-Vorsteherin Doris Leuthard präsentierte bei der ersten Sitzung des Bundesrates nach der Sommerpause gleich ein heisses Eisen: die Verordnung über Zweitwohnungen. Die Stimmbürger haben am 11. März die Initiative «Gegen einen uferlosen Zweitwohnungsbau» angenommen. Sie schränkt den Anteil an Zweitwohnungen auf höchstens 20 Prozent ein. Leuthard wollte nach dem Urnengang rasch Klarheit schaffen, was nun gelte, bis das eigentliche «Zweitwohnungsgesetz» von National- und Ständerat beschlossen wird. Sie wollte die Übergangsbestimmungen schon auf den 1. September in Kraft setzen.

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