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Was singen wir da, mit der Hand auf der Brust?

Am 1. August ertönt er wieder, der Schweizerpsalm. Wir haben die Nationalhymne analysiert – und mit anderen Ländern verglichen.

Für Gott und Vaterland: Der damalige Bundesrat Didier Burkhalter singt die Nationalhymne mit seiner Frau Fridrun Sabine und Sänger Bastian Baker am 1. August 2017. Foto: Keystone

Für Gott und Vaterland: Der damalige Bundesrat Didier Burkhalter singt die Nationalhymne mit seiner Frau Fridrun Sabine und Sänger Bastian Baker am 1. August 2017. Foto: Keystone

(Bild: mbb)

Mathias Born@thisss

Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!

Die einen stehen sofort stramm. Sie stimmen aus voller Kehle ein, wenn die Nationalhymne gespielt wird. Die anderen mögen sich nicht erheben. Und sie bringen kein Wort über die Lippen. Vielleicht, weil sie nicht mal die erste der vier Strophen der Schweizer Landeshymne auswendig können. Oder aber, weil sie sich am Text stören, der ihnen zu religiös und zu pathetisch ist. Manche von ihnen verlangen nach einer neuen Hymne – mit einem aktuellen, kritischen Text statt der Lobhudelei aus längst vergangenen Zeiten.

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