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Bund erwägt, den Hauskauf zu erschweren

Nach einem neuen Vorschlag soll der Vorbezug von Alterskapital für den Erwerb von Wohneigentum eingeschränkt werden. Für die Immobilienbranche hätte das beträchtliche Folgen.

Etwa ein Drittel aller Käufe von neu erstelltem Wohneigentum wird über die berufliche Vorsorge mitfinanziert: Baustelle in Meggen LU.
Etwa ein Drittel aller Käufe von neu erstelltem Wohneigentum wird über die berufliche Vorsorge mitfinanziert: Baustelle in Meggen LU.
Keystone

Während das Parlament mit neuen Steuerabzügen den Erwerb von Wohneigentum erleichtern will, arbeitet die Bundesverwaltung im Stillen in die entgegengesetzte Richtung. Die BVG-Kommission – ein Beratergremium, das die Gesetzgebung zur beruflichen Vorsorge wesentlich mitprägt – befasst sich derzeit mit einem Projekt, das für die Immobilienbranche weitreichende Folgen haben könnte. Die Kommission berät einen vom Bundesamt für Sozialversicherungen erarbeiteten Bericht, der kritisch über den Vorbezug von Geld aus der zweiten Säule urteilt: Die Verwendung von Alterskapital für den Häuser- oder Wohnungskauf werde voraussichtlich zu finanziellen Engpässen führen, heisst es in dem von der «NZZ am Sonntag» publik gemachten Dokument.

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