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Bürgerliche Parteipräsidenten wollen zu tiefe Löhne bekämpfen

Die Parteipräsidenten von FDP und CVP wollen aus taktischen Gründen der Mindestlohninitiative der Gewerkschaften etwas entgegensetzen. Bei FDPlern kommt das nicht gut an.

Der Einstiegslohn von Bäckern liegt unter 4000 Franken: Angestellte der Konditorei Honold in Zürich. (11. November 2005)
Der Einstiegslohn von Bäckern liegt unter 4000 Franken: Angestellte der Konditorei Honold in Zürich. (11. November 2005)
Keystone

Kein Angestellter soll in der Schweiz weniger als 4000 Franken pro Monat verdienen. Das verlangen die Gewerkschaften mit ihrer Mindestlohninitiative. Vom Verfassungsartikel profitieren würden gegen 400'000 Personen, beispielsweise in der Hotellerie, im Detailhandel oder Reinigungsgewerbe.

Heute beginnt die parlamentarische Arbeit an der Volksinitiative. Die ständerätliche Wirtschaftskommission (WAK) diskutiert ihre Haltung dazu. Ein Nein zur Initiative ist so gut wie sicher. Offen ist aber, ob die Parlamentarier einen Gegenvorschlag ins Auge fassen. Der Bundesrat lehnt einen solchen ab.

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