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Bruno Frick weist neue Vorwürfe zurück

Aus bisher nicht veröffentlichten Prozessunterlagen geht hervor, dass Bruno Fricks Anwaltskanzlei F & I die Finanzgesellschaft Ipco beriet. Diese hat ihre Kunden mittels eines Schneeballsystems um 125 Millionen Franken erleichtert.

Es handelt sich um den grössten Betrugsfall in der Geschichte des Kantons Schwyz. Von 1996 bis 2004 hatte die Ipco Investment AG rund 650 Kunden dank eines ausgeklügelten Schneeballsystems um 125 Millionen Franken erleichtert. Betroffen waren zahlreiche Kleinanleger, gut situierte Selbstständige und namhafte Unternehmen wie Victorinox. Allein die renommierte Schwyzer Messerschmiede musste 12 Millionen Franken abschreiben.

2005 eröffnete die Eidgenössische Bankenkommission (heute Finma) den Konkurs über die Ipco. Die Strafuntersuchung zog sich neun Jahre hin: 40 Rechtshilfegesuche bei anderen Staaten waren nötig, um nachvollziehen zu können, wo die Millionen versickerten. Ende April wurde der Hauptangeklagte zu sieben Jahren Haft verurteilt. Allerdings in Abwesenheit: Der 42-jährige Ex-Ipco-Chef hatte sich nach Dubai abgesetzt.

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