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«Blocher ist unpatriotisch»

Mit einer Aussage über mangelnden Patriotismus brüskiert Blocher die Romands. Der Chefredaktor der «Tribune de Genève» erklärt, warum in der Westschweiz nach dem Abstimmungssonntag Empörung herrscht.

«Blochers Misstrauen gegenüber den Romands ist so gross wie seine Unkenntnis davon, was die Schweiz heute ausmacht»: Der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet (FDP). Quelle dieser und aller folgenden Aussagen: «Le Temps».
«Blochers Misstrauen gegenüber den Romands ist so gross wie seine Unkenntnis davon, was die Schweiz heute ausmacht»: Der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet (FDP). Quelle dieser und aller folgenden Aussagen: «Le Temps».
Keystone
«Die reichen Kantone bezahlen für die armen Kantone. Ich bin stolz, als Waadtländer für die Urner und die Obwaldner zu bezahlen. Es gibt keine guten und schlechten Schweizer sowie keine guten und schlechten Kantone»: Der Waadtländer Regierungsrat Pascal Broulis (FDP).
«Die reichen Kantone bezahlen für die armen Kantone. Ich bin stolz, als Waadtländer für die Urner und die Obwaldner zu bezahlen. Es gibt keine guten und schlechten Schweizer sowie keine guten und schlechten Kantone»: Der Waadtländer Regierungsrat Pascal Broulis (FDP).
Keystone
«Blocher hat nicht das Definitionsmonopol der Nation. Die Regionen, welche die Initiative abgelehnt haben, sind jene, die sich dem Wandel am besten anpassen und die am meisten Reichtum produzieren»: Der Neuenburger Regierungsrat Jean-Nathanaël Karakash (SP).
«Blocher hat nicht das Definitionsmonopol der Nation. Die Regionen, welche die Initiative abgelehnt haben, sind jene, die sich dem Wandel am besten anpassen und die am meisten Reichtum produzieren»: Der Neuenburger Regierungsrat Jean-Nathanaël Karakash (SP).
Keystone
«Mit dem Finger auf die einen oder anderen zu zeigen, ist sehr gefährlich für die nationale Kohäsion»: Der Freiburger Regierungsratspräsident Beat Vonlanthen (CVP).
«Mit dem Finger auf die einen oder anderen zu zeigen, ist sehr gefährlich für die nationale Kohäsion»: Der Freiburger Regierungsratspräsident Beat Vonlanthen (CVP).
Keystone
«Ich ärgere mich über Leute, die im Namen der Schweiz sprechen, als würde sie die ihre sein. Das ist nicht meine Schweiz, die am Wochenende gewonnen hat»: Der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina (CVP).
«Ich ärgere mich über Leute, die im Namen der Schweiz sprechen, als würde sie die ihre sein. Das ist nicht meine Schweiz, die am Wochenende gewonnen hat»: Der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina (CVP).
Keystone
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«Ein inakzeptabler Affront», «Eine Entgleisung zu viel!», «Eine schockierende Aussage!», «Ein widerliches Vorgehen»: Die Reaktionen auf die gestrigen Aussagen von SVP-Stratege Christoph Blocher fallen in der Romandie heftig aus. Der Alt-Bundesrat hatte gegenüber Redaktion Tamedia die Ablehnung der Einwanderungsinitiative im Welschland mit folgendem Satz kommentiert: «Die Welschen hatten immer ein schwächeres Bewusstsein für die Schweiz.» Es habe hierzulande schon immer Bürger gegeben, die sich anpassen wollten, und andere, die für die Unabhängigkeit gekämpft hätten. Dabei handelte es sich nicht um einen einmaligen verbalen Ausrutscher: In einem Interview, das morgen im «Tages-Anzeiger» erscheinen wird, bekräftigt der Zürcher die umstrittene Aussage.

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