Zum Hauptinhalt springen

«Betreuer brauchen anständigen Lohn und nicht Champagner»

Bozena Domanska kommt von einem Bauernhof in Polen und arbeitet seit Jahren als Betreuerin in der Schweiz. Sie setzt sich hier für bessere Arbeitsbedingungen ein.

Laut Bozena Domanska werden teilweise nicht einmal die Mindestlöhne eingehalten.
Laut Bozena Domanska werden teilweise nicht einmal die Mindestlöhne eingehalten.
zvg

«Ich verstehe ja, dass es Schweizer Familien gibt, die nicht so viel zahlen können», sagt die Polin Bozena Domanska. Aber niemand schütze die Frauen, die zu Tiefstlöhnen täglich 24 Stunden Bereitschaftsdienst leisten müssten. Sie betreut schon lange pflegebedürftige Menschen im Ausland. Sie engagiert sich auch im Netzwerk Respekt, das hierzulande ausländische Betreuerinnen unterstützt. Eine gewisse Bekanntheit erlangte sie in einem Dokfilm über Migrantinnen, die für Betreuung in die Schweiz reisen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.