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Berghilfe in der Identitätskrise

Die Stiftung unterstützt ein Funprojekt in Elm. Damit schadet sie nicht nur der Umwelt. Auch ihre Glaubwürdigkeit leidet.

Braucht es hier wirklich einen Hängebrücke? Der Schnabelgrat in Elm. Foto: Alessandro Della Bella
Braucht es hier wirklich einen Hängebrücke? Der Schnabelgrat in Elm. Foto: Alessandro Della Bella

Die Berghilfe hat sich verschätzt. Sie wähnte sich im Glauben, dass ihre Gönner die Finanzspritze für den Bau einer Hängebrücke und Aussichtsplattform auf dem Schabellgrat ob Elm begrüssen. Doch dem ist nicht so. Durch die Leserbriefspalten und Onlineforen jedenfalls fegt ein Sturm der Entrüstung, seit der «Tages-Anzeiger» über das Elmer Tourismusprojekt Avanti berichtet hat. Der Tenor ist klar: Die Alpen sollen nicht noch mehr zu einem Funpark verkommen – und schon gar nicht dank der Berghilfe, die in Elm eine halbe Million Franken sprechen und damit ein Drittel der Kosten tragen will.

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