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Bauern bringen Fischer gegen sich auf

Neue Regeln zwacken den Bauern an Gewässern Land ab. Darum soll das Gesetz schon vor der Umsetzung gelockert werden. Das wiederum bringt die Fischer auf die Palme.

Der neue Gewässerraum.
Der neue Gewässerraum.

Die Äcker im Ried bei Emmenmatt sind flach und fruchtbar. Seit die Emme kanalisiert ist, wachsen im Schachen Mais, Getreide und Futtergras. Schon bald darf Bauer Peter Kipfer aber einen breiten Streifen entlang des Flusses nicht mehr bewirtschaften. Denn derzeit sind die Kantone daran, die neuen Regeln zum Gewässerraum umzusetzen. «Ich wurde im Frühjahr darauf aufmerksam», erzählt Kipfer. Er ging den bernischen Bauernverband Lobag an und erfuhr so, dass der heutige Abstand zum Fluss um rund 20 Meter verbreitert werde. Beim Kanton Bern ist auf Nachfrage zu erfahren, dass die genaue Distanz vom Einzelfall abhänge. Bei breiten Flüssen wie der Emme sei eher von 15 Metern auszugehen. Kipfer rechnet damit, dass er ab spätestens 2018 knapp zwei Hektaren bestes Land nur noch als extensive Wiese bewirtschaften kann.

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