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Schweiz steigt bei heiklem Asyldeal mit Äthiopien ein

Eine geheime Vereinbarung regelt die Ausschaffung von Asylsuchenden – mithilfe des äthiopischen Geheimdienstes.

Selbst wenn die EU die humanitäre Situation in Äthiopien als «katastrophal» bezeichnet: Hauptsache, die tiefe Rückkehrquote steigt. Foto: Jan Grarup (Laif)

Selbst wenn die EU die humanitäre Situation in Äthiopien als «katastrophal» bezeichnet: Hauptsache, die tiefe Rückkehrquote steigt. Foto: Jan Grarup (Laif)

Peter Meier@bernpem

Die EU hat Äthiopien mit Zuckerbrot und Peitsche in die Knie gezwungen. Zuerst köderte Brüssel das zentrale Herkunfts- und Transitland für Migranten am Horn von Afrika mit Milliardendeals und Wirtschaftshilfen, damit es die Migranten aufhält und aus Europa zurücknimmt. Erst die explizite Drohung mit schlechteren Handelsbeziehungen und der Streichung von Hilfsgeldern machte das Regime in Addis Abeba gefügig. Das Resultat: ein heikler Deal, abgewickelt in Hinterzimmern und vertraulichen Dokumenten, von dem auch die Schweiz profitiert.

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