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Ausländer in der Schweiz sind wütend und verunsichert

Viele Immigranten fühlen sich nach der Abstimmung vom Sonntag diskriminiert und abgelehnt. Einige drohen mit Warnstreiks.

Welche Folgen hat der Abstimmungssonntag für die Familie, für das Unternehmen? Zürcher Expats stellen sich seit Sonntag existenzielle Fragen.
Welche Folgen hat der Abstimmungssonntag für die Familie, für das Unternehmen? Zürcher Expats stellen sich seit Sonntag existenzielle Fragen.
Ennio Leanza, Keystone

Seit dem Ja vom vergangenen Sonntag hat John Wubbe keine Ruhe mehr. Er rennt von Diskussion zu Diskussion, organisiert Treffen und debattiert im Internet. Das Abstimmungsresultat hat den Niederländer enttäuscht – und gleichzeitig seinen Kampfgeist geweckt. «Wir sind dabei, eine Kommission zu gründen, um mit anderen Expat-Vereinigungen politisch aktiv zu werden», sagt Wubbe. Die meisten Ausländer in der Schweiz seien hart arbeitende Menschen, die der Gesellschaft etwas bringen, und das wolle er den Leuten zeigen – notfalls auch mit einem Warnstreik. «Wenn wir Ausländer für eine Stunde unsere Arbeit niederlegen, dann steht das Land still», sagt er.

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