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Auftakt zum Tanz um die Konkordanz

Die Parteien bringen sich für die Bundesratswahlen in Stellung. Die BDP muss trotz Wahlsieg weiter um ihre Vertretung in der Landesregierung zittern. Und der FDP-Sitz von Schneider-Ammann ist noch längst nicht im Trockenen.

Die Sitze von Eveline Widmer-Schlumpf und Johann Schneider-Ammann wackeln weiterhin.
Die Sitze von Eveline Widmer-Schlumpf und Johann Schneider-Ammann wackeln weiterhin.
Keystone

Freiwillig räumen die Freisinnigen das Feld nicht. Im Gegenteil: Präsident Fulvio Pelli ist trotz Verlusten stolz, dass die FDP die drittstärkste Kraft der Schweiz bleibt. Daraus leitet er den Anspruch seiner Partei auf zwei Sitze im Bundesrat ab: «Die drei stärksten Parteien haben einen Anspruch auf je zwei Sitze.» Darauf pocht auch SVP-Präsident Toni Brunner: «Alle Parteien, welche an der Konkordanz festhalten wollen, müssen uns jetzt zwei Sitze zugestehen.» Und für Brunner ist klar, dass die bei der SVP verhasste Eveline Widmer-Schlumpf von der BDP das Feld räumen muss. Zumindest bei der FDP scheint Brunner einen Verbündeten zu finden. Wenn auch die anderen Parteien zur Konkordanz stünden, werde Widmer-Schlumpf nicht mehr wiedergewählt, betonte Pelli.

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